Im Sommer wollte Cebio Soukou Rot-Weiss Essen verlassen, doch der Verein überzeugt ihn von einem Verbleib. Nun ist die Situation eine andere.

RWE

Soukou-Abschied bahnt sich an

18. November 2015, 15:49 Uhr
Foto: Tillmann

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Im Sommer wollte Cebio Soukou Rot-Weiss Essen verlassen, doch der Verein überzeugt ihn von einem Verbleib. Nun ist die Situation eine andere.

Drei Pflichtspiele in Folge sah Soukou zuletzt von der Bank aus. Im Pokal wurde er noch eingewechselt, gegen Schalke II und Oberhausen kam er nicht zum Einsatz. Wenn RWE-Trainer Jan Siewert in der Schlussphase noch einmal einen offensiven Wechsel vornehmen wollte, brachte er U19-Stürmer Said Harouz. Soukou hat durch sein wenig mannschaftsdienliches Spiel und mangelnden Einsatz einiges an Kredit beim Trainer und auch bei Teilen der Anhängerschaft verspielt.

Cebio nimmt am Training teil. Er hängt sich so rein, wie er sich derzeit reinhängt
Jan Siewert

Ob er noch einmal die Gelegenheit bekommen wird, sich diesen zurückzuholen, ist fraglich. Wer bei der Pressekonferenz am Mittwoch den Worten von Siewert lauschte, dem kam zwangsläufig der Gedanke, dass die Zeit von Soukou an der Hafenstraße zuende geht. „Wenn man merkt, dass ein Spieler mit seinen Gedanken nicht voll dabei ist, muss man sich nach Alternativen umschauen“, erklärte Siewert. Angesprochen darauf, ob sich auch im Training bemerkbar mache, dass Soukou nicht mit dem Kopf bei der Sache ist, sagte Siewert lediglich: „Cebio nimmt am Training teil. Er hängt sich so rein, wie er sich derzeit reinhängt.“

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Worte, die nicht sonderlich positiv klingen. In der Vergangenheit hat sich RWE noch stark für Soukou eingesetzt, als er lange verletzt ausfiel, oder als er wegen Dopings gesperrt war. Diese Zeit scheint vorbei. Sollte Soukou im Winter gehen wollen, wird Siewert ihm wohl keine Steine in den Weg legen.

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