Es ist offenbar keine leichte Woche für Schalkes Kapitän Benedikt Höwedes.

"Bayernschreck" Höwedes

"Das neue Schalke ist noch nicht vorbei"

18. November 2015, 09:17 Uhr
Foto: firo

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Es ist offenbar keine leichte Woche für Schalkes Kapitän Benedikt Höwedes.

Der Nationalspieler hatte die Teamkollegen beim Länderspiel in Hannover moralisch unterstützen wollen, wegen einer Terror-Warnung wurde das Spiel gegen die Niederlande am Dienstag kurzfristig abgesagt.

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Trotz aller Belastungen durch die Ereignisse der letzten Tage, gilt es nun sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Und dies ist kein Geringerer als Bayern München. "Eine große Herausforderung", laut Höwedes, der aber sowas wie Schalkes "Bayernschreck" ist: Schalke verlor als einer der wenigen Bundesligisten in der vergangenen Saison nicht gegen den Rekordmeister, beide Tore zu den 1:1-Unentschieden markierte der S04-Kapitän. "Wenn es etwas Positives in der schlechten letzten Saison gab, dann das", meint der Verteidiger mit Blick auf die starke Ausbeute gegen den FCB.

Am Samstagabend (18.30 Uhr, Veltins-Arena) muss bei seinen Gelsenkirchenern wohl alles stimmen und bei den Münchnern möglichst wenig, wenn Schalke punkten will. Höwedes aber schöpft Optimismus: "Wir waren immer dann stark, wenn unsere Fans und wir als Mannschaft alle zusammengestanden haben, uns gegenseitig unterstützt und gekämpft haben. Das Schöne am Fußball ist ja, dass man nie weiß, wie die Spiele ausgehen, das macht ja den Reiz aus. Deshalb darf man gespannt sein."

An einem will sich der 27-Jährige nämlich nicht beteiligen: Dass nach nur einem Sieg aus den letzten acht Spielen eine Krise bei den Königsblauen diagnostiziert wird: "Das neue Schalke ist nicht vorbei", hält Höwedes fest, als ein Journalist genau das Gegenteil erkannt haben will. "Natürlich haben wir auch die ein oder andere schwächere Halbzeit dabei gehabt. Ich kann auch verstehen, dass damit nicht jeder Fan zufrieden war, das ist normal, aber das liegt an unserer Leistung. Wir werden weiter dafür arbeiten, die Fans wieder glücklich zu stimmen." Und zwar mit der erforderlichen Leidenschaft. "Wir können keine Siege versprechen, aber die Art und Weise muss stimmen", unterstreicht der Verteidiger. "Dann werden wir auch wieder zusammen feiern können. Das 'neue Schalke' wird sich weiter entwickeln, keine Sorge."

Das "neue Schalke" wird sich weiter entwickeln, keine Sorge
Benedikt Höwedes

Bleibt die Frage, in wiefern die Verletzung an der rechten Hand den Abwehrchef einschränkt: "Ich trage eine Schiene, das ist natürlich etwas anderes, wenn solch ein Klotz am Arm hängt. Dann bewegt man sich nicht ganz so frei", verrät Höwedes, bleibt aber auch hier zuversichtlich. Ich komme gut klar, ich habe keine Angst, mich zu belasten oder auf die verletzte Hand zu stürzen. Ich bekomme das schon gut hin."

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