Elf Spiele, elf Siege nach regulärer Spielzeit, damit 33 Punkte - gegen die Ratingen Ice Aliens ist in der 1. Liga West aktuell kein Kraut gewachsen.

Eishockey

Ice Aliens distanzieren das Verfolgerfeld

17. November 2015, 18:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Elf Spiele, elf Siege nach regulärer Spielzeit, damit 33 Punkte - gegen die Ratingen Ice Aliens ist in der 1. Liga West aktuell kein Kraut gewachsen.

Auch die knappen Spiele gegen die Konkurrenten gewinnen die „Außerirdischen“, das 3:2 bei den Eisadlern Dortmund am Sonntag untermauerte die Ansprüche der Sandbacher endgültig. Immer wertvoller präsentiert sich auch der überraschend verpflichtete langjährige Duisburger Kapitän Dennis Fischbuch (Foto), der das Team von Coach Alexander Jacobs mit zwei Treffern zum Sieg führte und damit auch den einzigen bis dato verbliebenen Verfolger auf neun Punkte distanzierte.

„Wir waren meiner Meinung nach die bessere Mannschaft, haben aber unsere Chancen nicht genutzt“, haderte Dortmunds Trainer Krystian Sikorski mit der Effektivität seines Teams. „Aber Ratingen ist natürlich auch eine Top-Mannschaft, gegen die man mal verlieren kann“, ergänzt er. An der Strobelallee liegt der Fokus nun auf dem Duell gegen Bad Nauheim. Zum Saisonstart hatten die Blau-Gelben bei den „kleinen Roten Teufeln“ mit 3:2 die Oberhand behalten, nun darf es vor heimischer Kulisse (Freitagabend, 20 Uhr) auch gerne ein wenig deutlicher werden. „Da müssen wir auf jeden Fall drei Punkte holen, wenngleich wir die Nauheimer Mannschaft natürlich ernst nehmen müssen. Aber es wird hinter Ratingen immer enger, da darf sich keiner mehr viel erlauben“, weiß Sikorski. Wohl wahr: Denn Hamm (2. mit 24 Punkten), Dortmund (3. mit 24 Punkten) und Dinslaken (4. mit 23 Punkten) sind aktuell nah beieinander, zudem dürften auch die Cracks vom VERC Lauterbach mit 15 Zählern, aber drei absolvierten Spielen weniger noch Ansprüche auf einen Platz unter den ersten Vier anmelden.

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