Es läuft in diesen Tagen bei Rot-Weiß Oberhausen. Sportlich hat sich die Mannschaft von Trainer Andreas Zimmermann bis auf drei Punkte an Spitzenreiter Lotte rangeschlichen.

RWO

Drittliga-Lizenz wird beantragt und Schulden abgebaut

Christian Brausch
17. November 2015, 13:45 Uhr
Foto: Tillmann

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Es läuft in diesen Tagen bei Rot-Weiß Oberhausen. Sportlich hat sich die Mannschaft von Trainer Andreas Zimmermann bis auf drei Punkte an Spitzenreiter Lotte rangeschlichen.

Und finanziell macht der Verein aktuell auch einen weiteren Schritt nach vorne. RWO-Präsident Hajo Sommers konnte den Mitgliedern die freudige Nachricht übermitteln, dass der Etat für die laufende Runde in Höhe von 2,5 Millionen Euro für den Gesamtverein gedeckt ist.

In dieser Summe bereits enthalten: Der Lizenzantrag in Höhe von ungefähr 40.000 Euro. Sommers erklärte gegenüber RS: "Wir haben mit einem Sponsoring in Höhe von 1,7 Millionen Euro gerechnet, diesen Wert haben wir mit dem Spiel gegen RWE am letzten Wochenende schon erreicht. Der Etat ist damit gedeckt. Jetzt haben wir eine ganze Rückrunde Zeit, um Geld anzusparen und Verbindlichkeiten zu bedienen."

Die liegen aktuell bei etwa 600.000 Euro. 210.000 Euro sind auf zehn Jahre angelegt, der Rest sind noch einmal rund 300.000 Euro. Und wenn sich der Wunsch des Präsidenten erfüllen lässt, dann sind diese 300.000 Euro bis zum Ende der Saison abgetragen. Sommers: "Wenn es sportlich weiter so läuft, dann hoffen wir darauf, dass wir bis zum Ende der Saison noch 300.000 Euro einsammeln. Dann sähe es so gut aus, wie seit dem Abstieg aus der 2. Bundesliga nicht mehr."

Daher wird auch das Thema Drittliga-Lizenz nun angegangen. Es gab bereits einen ersten Termin mit einem Wirtschaftsprüfer. Sommers: "Wenn wir uns nicht übernehmen wollen, werden wir vermutlich bei 3,2 oder 3,4 Millionen Euro für den Gesamtverein liegen. Ich wünsche mir 4 Millionen Euro, das wäre nicht der Brüller in dieser Klasse, aber aktuell ist nicht genau abzusehen, was wir stemmen können. Warten wir erst mal ab, wie die Situation im März ist."

Autor: Christian Brausch

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