Für Dennis Schmidt war die 1:3-Niederlage gegen den Wuppertaler SV ein ganz besonderes Spiel.

Meerbuschs Schmidt

Aus dem Krankenhaus zum Spiel

16. November 2015, 15:52 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Für Dennis Schmidt war die 1:3-Niederlage gegen den Wuppertaler SV ein ganz besonderes Spiel.

Schließlich ging es für den Meerbuscher Kapitän gegen seinen Ex-Klub, der ihn vor einem guten halben Jahr nach einem internen Vorfall vor die Tür setzte. Und ausgerechnet Schmidt war es, der den TSV mit einem Treffer zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung schoss. Der Jubel darüber war zwar verhalten, dennoch sackte der 27-Jährige nach dem Tor erst einmal zusammen. "Die Jungs haben mich vorher schon gefragt, ob ich jubeln würde, wenn ich ein Tor machen sollte. Ich konnte das nicht beantworten, weil ich es einfach nicht wusste. Letztendlich war zwar keine innere Leere in mir, aber ich habe mich gefreut, mein Team in Führung gebracht zu haben."

Gebracht hat es am Ende aber nur wenig. Der TSV unterlag gegen die Bergischen im Endeffekt mit 1:3. Schmidt: "Das ist einfach schade, weil wir durch eigene Fehler verloren haben. In der zweiten Hälfte waren wir zwar am Drücker, aber der WSV hat gut gekontert und am Ende wohl verdient das 3:1 gemacht."

Das Spiel selbst stand für den ehemaligen Profi des SV Darmstadt unter keinem guten Stern. Der gebürtige Wermelskirchener reiste direkt aus dem Krankenhaus zum Topspiel und lief mit bandagiertem Arm auf. Am Abend zuvor war Schmidt im Haushalt ein Malheur unterlaufen: "Ich habe für meine Freundin gekocht, dann ist mir heißes Fett über die Hand gelaufen. Dabei habe ich sie mir verbrannt."

Im Endeffekt dürfte ihn die Niederlage gegen seinen Ex-Klub allerdings mehr schmerzen.

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