Besser hätten die ESC Wohnbau Moskitos, die Füchse Duisburg und der Herner EV nicht aus der Länderspielpause herauskommen können.

Eishockey-Oberliga

Jubel, wohin man schaut

14. November 2015, 15:00 Uhr
Foto: ESC Wohnbau Moskitos Essen

Foto: ESC Wohnbau Moskitos Essen

Besser hätten die ESC Wohnbau Moskitos, die Füchse Duisburg und der Herner EV nicht aus der Länderspielpause herauskommen können.

Alle drei Revierklubs gewannen ihre Heimspiele in beeindruckender Manier. Und zwei Teams schafften es sogar, ihrem jeweiligen Kontrahenten zweistellig einzuschenken. Moskitos-Trainer Frank Gentges war nach dem überraschend deutlichen 10:1 gegen den Hamburger SV „richtig angetan von der Mannschaft. Wir wussten, dass Hamburg ein gutes Team ist, aber wir haben sie über die kompletten 60 Minuten unter Druck gesetzt. Hut ab auch dafür, dass mein Team nach dem zehnten Tor noch nicht aufgehört hat, nach vorne zu spielen. Durch den Kantersieg vor leider wieder nur 585 Zuschauern in der Eissporthalle am Westbahnhof springen die Lila-Grünen vorübergehend auf einen sensationellen fünften Tabellenplatz.

Und haben nun eine ganze Woche Zeit, sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Welches wieder vor (dann hoffentlich zahlreicheren) heimischen Kulisse gegen die Tilburg Trappers stattfinden wird.
In ähnlicher Höhe siegten die Füchse Duisburg gegen die Wedemark Scorpions. Beim 11:3 vor 1165 Besuchern in der Scania-Arena trafen Lars Grözinger, Danny Albrecht und Raphael Joly doppelt. Wenngleich die Partie seitens der Gastgeber erst nach einiger Anlaufzeit dominant geführt wurde. „Die Spielpraxis war zunächst nicht da. Im ersten Drittel suchten wir nach dem, was wir sonst in den letzten Spielen so gut gemacht haben. Nach der Pause kamen wir dann deutlich besser raus und die Jungs haben die Sachen gemacht, die sie machen sollten“, resümierte EVD-Trainer Tomas Martinec.

Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten MEC Halle beträgt bei einem ausgetragenen Spiel mehr schon sieben Punkte. Nun stehen den Füchsen aber zunächst zwei schwere Auswärtsspiele in Neuwied (Sonntagabend, 19 Uhr) und Tilburg (Dienstag, 20 Uhr) bevor.

„60 Minuten harter Kampf“

Weiter nach vorne pirscht sich ebenfalls der Herner EV. Was nicht zuletzt an den Top-Leistungen auf eigenem Eis liegt. Gegen die Hannover Scorpions wurden beim 3:2 1395 Zuschauern in der Gysenberghalle Zeuge eines „harten Kampfes über 60 Minuten“, wie es HEV-Coach Frank Petrozza ausdrückte. „Beide Mannschaften haben alles gegeben, beide Torhüter waren super klasse, die Zuschauer gingen sicher sehr zufrieden nach Hause“, ergänzte der Italo-Kanadier. Der wie die Moskitos nun einen freien Sonntag genießen darf, bevor es Freitag nach Rostock zu den Piranhas geht. „Die haben eine sehr offensiv ausgerichtete und heimstarke Mannschaft. Zudem kann es sein, dass mir einige Spieler wegen Arbeit, Studium oder Ausbildung fehlen“, warnt Petrozza vor dem Auftritt an der Ostsee.

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