Vergangenen Samstag stieg in Schüren das Dortmunder Landesliga-Derby gegen die Arminia aus Dortmund-Marten. Den wichtigen Dreier ließ der BSV allerdings liegen.

LL WF 3

BSV Schüren lässt im Derby erneut Federn

Christian Lock
11. November 2015, 18:06 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Vergangenen Samstag stieg in Schüren das Dortmunder Landesliga-Derby gegen die Arminia aus Dortmund-Marten. Den wichtigen Dreier ließ der BSV allerdings liegen.

Das hatte sich der BSV Schüren anders vorgestellt. Im Derby gegen die Arminia aus Marten kam der BSV Schüren – vom genau entgegengesetzten Teil Dortmunds – nicht über ein enttäuschendes 1:1 hinaus. Der Tabellenzwölfte rettete zuletzt sogar noch in Unterzahl den Punkt über die Zeit und klaute dem Lokalrivalen damit wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. "Die erste Halbzeit haben wir komplett verpennt", suchte BSV-Coach Dimitrios Kalpakidis nach einer Erklärung für die schmerzhaft eingebüßten Punkte und fährt mit einer etwas detaillierteren Analyse fort: "Da waren wir einfach noch nicht richtig im Spiel. Der Spielaufbau war schlecht und überhaupt waren wir irgendwie nicht richtig präsent." Passend zum Spielverlauf fingen sich die Schürener kurz vor der Pause dann auch noch das 0:1 per Strafstoß.

In der Halbzeitpause wusch Kalpakidis seinen Jungs infolge der desolaten Vorstellung dann aber ordentlich den Kopf, was auch umgehend Resultate zeigte: "In die zweite Halbzeit sind wir eigentlich überragend gestartet." Der an den Pfosten gesetzte Elfmeter nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel forderte letztlich aber seinen psychologischen Tribut. "Danach waren wir oft nicht entschlossen genug vor dem Tor, trotz zahlreicher, gut herausgespielter, zum Teil hundertprozentiger Torchancen", trauert Kalpakidis um die leichtfertig vergebenen Möglichkeiten. Zum Unentschieden reichte es dann aber doch noch für den BSV. Letztlich ginge das Unentschieden dementsprechend auch schon irgendwie in Ordnung, immerhin sei das Spiel nach dem Rückstand nicht verloren gegangen, meint Kalpakidis, "auch wenn wir die besseren Chancen hatten und von der Arminia in dieser Hinsicht eigentlich sehr wenig zu sehen war."

Durch den Punktverlust liegt Kalpakidis Truppe nun schon ganze neun Punkte hinter Spitzenreiter Lünen. Die Aufstiegsträume wollen die Schürener deshalb aber noch lange nicht begraben. "Immerhin sind wir ja noch an dritter Stelle. Natürlich wird es jetzt immer schwieriger für uns, aber zumindest der zweite Platz wird auf jeden Fall noch drin sein. Bis Bochum-Linden sind es schließlich gerade mal vier Punkte." Immer wieder qualifizierte sich in der jüngsten Vergangenheit auch der Zweitplatzierte der Landesliga 3 Westfalen für die Aufstiegsrelegation. Im letzten Jahr konnte der Tabellenzweite Hedefspor Hattingen sogar den direkten Aufstieg feiern. "Wir müssen also zunächst mal schauen den Abstand nicht noch größer werden zu lassen", nimmt der BSV-Coach deshalb auch weiterhin unverdrossen die Aufstiegsränge ins Visier.

Autor: Christian Lock

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren