Die letzten NRW Traditionsmasters hat der FC Schalke 04 für sich entschieden.

NRW Traditionsmasters

"So lange der Sieger Schalke heißt..."

15. November 2015, 11:37 Uhr

Die letzten NRW Traditionsmasters hat der FC Schalke 04 für sich entschieden.

RevierSport sprach mit Olaf Thon, dem Abteilungsleiter der Traditionsmannschaft über das Gesicht der Mannschaft, Neunmeterschießen und einen möglichen Einsatz von Ebbe Sand.

Olaf Thon, was können wir von den Schalkern beim kommenden Traditionsmasters erwarten?
Wir werden eine ähnlich gute Truppe aufs Feld schicken. Unser Trainer Klaus Fichtel hat schon einige Ideen im Kopf, wie wir uns auf das Turnier vorbereiten können. Am 27. Dezemeber haben wir unsere letzte „Probe“ vor dem Traditionsmasters bei einem Hallenturnier in Dessau.

Wie sieht die Mannschaft beim kommenden Traditionsmasters aus?
Wer genau dabei sein wird, wissen wir noch nicht. Rüdiger Abramczik, Klaus Fischer und Klaus Fichtel sind definitiv da, allerdings nicht auf dem Platz. Ich kann versprechen, dass wir eine namhafte Truppe aufs Feld schicken werden.

Es sickerte durch, dass Ebbe Sand und Gerald Asamoah eventuell die Hallenschuhe schnüren. Wie ist da der Stand?
Bei Ebbe Sand sieht es so aus, dass er leider nicht kommen kann. Er wäre aber gern dabei gewesen. Gerald Asamoah ist ein Thema. Er hat ja am 14. November sein Abschiedsspiel, ist also körperlich auch noch fit. Bei ihm entscheidet sich das kurzfristig. Wir wissen noch nicht, ob er an diesem Tag im Urlaub ist.

Ihre Mannschaft ist Titelverteidiger, hat das letzte Turnier im Neunmeterschießen gewonnen. Würden Sie sich den Nervenkitzel gern ersparen?
Das Neunmeterschießen kann man ruhig machen. Ist doch schöner, als würde eine Mannschaft das Finale mit 6:0 gewinnen. So lange der Sieger am Ende Schalke heißt, ist mir so eine knappe Entscheidung natürlich recht.

Welche Erinnerungen verbinden Sie – neben dem sportlichen Erfolg – mit dem letzten NRW-Traditionsmasters?
In erster Linie ein ausverkauftes Haus und gute Stimmung. Es war schön, als die Oldies – wie zum Beispiel Ata Lameck – als Köpfe ihrer Mannschaften eingelaufen sind. Das hat den Traditionscharakter noch einmal unterstrichen.

Was reizt am NRW-Traditionsmasters besonders?
Der sportliche Wert und die Konkurrenz sind eigentlich bei jedem Turnier ähnlich. Hier ist natürlich schön, dass wir eine kurze Anreise haben. Dass wir nicht noch fünf Stunden fahren müssen, macht das für uns wesentlich angenehmer. Die Veranstaltung ist gut organisiert. Außerdem pflege ich als Kolumnist zum RevierSport ja eine besondere Verbindung.

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