Der in der A-Probe des Dopings überführte Radprofi Alexander Winokurow will gerichtlich gegen das französische Anti-Dopinglabor in Chatenay-Malabry vorgehen. Der in der ersten Probe des Fremdblut-Dopings überführte Kasache engagierte den Anwalt Maurice Suh, mit dessen Unterstützung er seine Unschuld beweisen will.

Winokurow will klagen

"Ich bin nicht verrückt"

28. Juli 2007, 15:29 Uhr

Der in der A-Probe des Dopings überführte Radprofi Alexander Winokurow will gerichtlich gegen das französische Anti-Dopinglabor in Chatenay-Malabry vorgehen. Der in der ersten Probe des Fremdblut-Dopings überführte Kasache engagierte den Anwalt Maurice Suh, mit dessen Unterstützung er seine Unschuld beweisen will.

Dabei will der Astana-Profi insbesondere das Testverfahren des Labors anfechten. "Man soll nicht annehmen, dass das Labor alles korrekt gemacht hat", sagte Suh. Der so genannte Durchflusscytometrie-Test werde erst seit diesem Jahr bei der Frankreich-Rundfahrt angewendet. Der Test stellt fest, ob sich in einem Körper fremdes Blut befindet, indem nach fremden Genen gesucht wird.
Winokurow war nach dem von ihm souverän gewonnenen Zeitfahren in Albi am vergangenen Samstag positiv getestet worden. Nach Angaben der französischen Sporttageszeitung L'Equipe soll außerdem eine positive Probe vom Etappensieg des 33-Jährigen zwei Tage später in Loudenvielle-le-Louron existieren.
Der Vuelta-Sieger selbst beteuert weiter seine Unschuld. "Ich bin in meiner Karriere mehr als 100 Mal getestet worden. Bei all der Aufmerksamkeit um das Thema Doping wärst du doch verrückt, so etwas zu machen. Und ich bin nicht verrückt", erklärte Winokurow.

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