Der SC Frintrop hat sich am Sonntag bei der Spvgg. Meiderich 06/95 wieder von seiner besseren Seite gezeigt und einen 3:2 (2:0)-Auswärtssieg gefeiert.

SC Frintrop

Fischer will wieder angreifen

Martin Herms
09. November 2015, 17:30 Uhr
Foto: Tillmann

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Der SC Frintrop hat sich am Sonntag bei der Spvgg. Meiderich 06/95 wieder von seiner besseren Seite gezeigt und einen 3:2 (2:0)-Auswärtssieg gefeiert.

Drei Wochen mussten die Essener die Hypothek einer 1:7-Heimpleite gegen den Mülheimer SV mit sich herumschleppen. Die Spielpause brachte jedoch auch den Vorteil mit, dass sich das große Lazarett der Frintroper lichten konnte. So konnte die Elf von Trainer Sascha Fischer wieder auf die langzeitverletzten Leistungsträger Sebastian Vietz und Mehmet Gül zurückgreifen. Letzterer drückte dem Spiel gleich bei seinem Comeback den Stempel auf und avancierte mit einem Tor und einer Vorlage zum Matchwinner. "Ich bin froh, dass beide endlich wieder da sind. Mit diesen Jungs haben wir eine ganz andere Qualität auf dem Platz. Das war in Meiderich sofort zu sehen, denn dort haben wir eine der besten Saison-Leistungen gezeigt", jubelte Fischer.

Mit nunmehr sieben Siegen und sechs Niederlagen hat sich der Klub vom Schemmannsfeld in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Der Abstand nach unten und der Glaube an die eigene Stärke ist im Frintroper Lager groß genug, um wieder von einer äußerst erfolgreichen Saison zu träumen. Mit Hilfe der internen Rückkehrer und einigen angekündigten Winter-Transfers möchten Fischer und seine Jungs den Blick wieder nach oben richten.

Der SCF-Coach hat bereits das Heimspiel am 06. Dezember gegen Spitzenreiter Viktoria Buchholz im Visier. Zuvor gelte es freilich, die "Hausaufgaben" im Derby gegen Adler-Union Frintrop und den SuS Haarzopf zu machen. "Wir haben nun die große Chance, vor der Winterpause noch einmal heranzukommen. Dafür müssen wir aber konstant gegen die Teams von unten punkten. Wenn uns das gelingt, kann Buchholz kommen", gibt Fischer die Marschroute für die kommenden Wochen vor.

Autor: Martin Herms

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