Radprofi Andreas Klöden schließt ein sofortiges Karriereende nicht aus.

Klöden erwägt nach Tour-Aus Rücktritt

"Vielleicht höre ich ganz auf"

deni1
28. Juli 2007, 10:38 Uhr

Radprofi Andreas Klöden schließt ein sofortiges Karriereende nicht aus. "Vielleicht höre ich ganz auf. Das Ganze macht doch keinen Sinn mehr", sagte der 32-Jährige der Bild-Zeitung nach dem vorzeitigen Aus bei der 94. Tour de France. Nach dem positiven Dopingtest seines Kapitäns Alexander Winokurow hatte der Astana-Rennstall das Team am Dienstag zurückgezogen. Klöden lag zu dem Zeitpunkt auf Rang fünf des Gesamtklassements.

In dem Interview teilte der Lausitzer zudem seinen Unmut über die derzeitige Situation im Radsport mit. Er selbst sei nie positiv getestet worden und habe auch vom systematischen Doping beim seinem damaligen Arbeitgeber Team Telekom nichts mitbekommen. Außerdem käme ihm bei den Positiv-Tests von Winokurow (Fremdblut) und Matthias Kessler (Testosteron) "einiges komisch vor". Beide hätten schließlich gewusst, dass sie kontrolliert würden.

Autor: deni1

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