Die U23 von Rot-Weiß Oberhausen hat in der Oberliga Niederrhein einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen.

RWO U23

Die Luft wird immer dünner

Martin Herms
09. November 2015, 14:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Die U23 von Rot-Weiß Oberhausen hat in der Oberliga Niederrhein einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen.

Am Sonntag unterlagen die Kleeblätter der Ratinger Germania mit 1:2 (1:0). Manuel Schiebener hatte RWO früh in Führung gebracht. Kurz nach der Pause verpasste [person=5150]Kevin Krystofiak[/person] vom Elfmeterpunkt die große Chance zum 2:0 (50.). In der Schlussphase wurden die Hausherren dann gleich doppelt bestraft. [person=13739]Damian Bartsch[/person] markierte den Ausgleich (85.), [person=4211]Adnan Hotic[/person] traf unmittelbar vor dem Schlusspfiff zum 2:1-Siegtreffer (90.). "Wir hätten in diesem Spiel punkten müssen. Leider fehlt uns momentan das nötige Quäntchen Glück. So ist das, wenn man unten steht", resümierte Oberhausens Sportlicher Leiter Frank Kontny.

Die Rot-Weißen hatten nichts unversucht gelassen, um wieder Anschluss an das rettende Ufer zu gewinnen. Gegen Ratingen liefen insgesamt neun Spieler auf, die zum erweiterten Kader der Regionalliga-Mannschaft gehören. Einen Vorwurf macht Kontny den Akteuren nicht. "Natürlich haben wir uns das Ergebnis anders vorgestellt. Allerdings darf niemand vergessen, dass es sich überwiegend um Spieler handelt, die noch sehr jung sind und oben nicht regelmäßig zum Einsatz kommen. Die Unterstützung war voll da, es haben lediglich einige Minuten für einen Dreier gefehlt."

Mit nur sieben Zählern aus 14 Spielern wird die Luft für das Tabellenschlusslicht immer dünner. Neun Zähler beträgt bereits der Rückstand auf das rettende Ufer. "Mit jeder Niederlage wird es enger", weiß Kontny, der die Hoffnung auf den Klassenerhalt der Elf von Trainer Peter Kunkel aber noch längst nicht aufgegeben hat. "Wir hoffen, dass sich die Mannschaft im Laufe der Saison weiterentwickelt und stetig verbessert. Sofern es möglich ist, werden wir das Team weiterhin von oben unterstützen. Der Zug ist noch längst nicht abgefahren."

Autor: Martin Herms

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