Nach dem 0:3 beim KSC sprachen wir mit Bochums Sportvorstand Christian Hochstätter.

Bochums Hochstätter

„Gegner wollte den Sieg mehr“

09. November 2015, 08:07 Uhr
Foto: firo

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Nach dem 0:3 beim KSC sprachen wir mit Bochums Sportvorstand Christian Hochstätter.

Herr Hochstätter, wie haben Sie die 0:3-Niederlage in Karlsruhe gesehen? Ich denke, unser Hauptproblem war, dass wir den Führungstreffer nicht gemacht haben. Ich bin sicher, dann wären wir als Sieger vom Platz gegangen. Es mag sich nach einer 0:3-Niederlage sonderbar anhören. Aber ich denke, wir hatten gerade in der Anfangsphase einen gefühlten Ballbesitz von 80 Prozent und eine Riesenchance. Doch dann passiert ein Fehlpass von Celozzi und plötzlich fangen wir an zu wackeln. Dann fassen wir in der Pause alle Vorsätze, um das Spiel zu drehen und kassieren prompt das 0:2, danach war aus meiner Sicht das Spiel schon gegen uns gelaufen.

Gibt es einen Grund zur Besorgnis?
Das weiß ich noch nicht. Wir werden das Spiel in Ruhe analysieren und ernsthaft darüber nachdenken, woran es liegt, dass es momentan nicht mehr läuft. Und ebenso prüfen, was wir verändern müssen, um wieder erfolgreich zu sein. So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Da gibt es einige Gespräche in den nächsten Tagen. Es ist immer schlecht mit einer Niederlage in die Pausen zu gehen, aber wir haben jetzt 14 Tage Zeit, um Unzulänglichkeiten abzustellen.

Steht der VfL bereits wieder am Scheideweg?
Nein, selbst unter dem Eindruck des 0:3, hat die Mannschaft in Karlsruhe, wenn auch nur phasenweise spielerische Qualitäten gezeigt. Aber sie hat das Tor nicht gemacht. Insgesamt aber muss ich ihr vorwerfen, dass mir aufgefallen ist, dass der Gegner über 60 Minuten den Sieg mehr wollte als wir.

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