Rot-Weiß Oberhausen gewann mit 4:1 beim Tabellenneunten SSVg Velbert.

SSVg Velbert - RWO

Andersen beschenkt Oberhausen

Nico Jung
07. November 2015, 18:33 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Rot-Weiß Oberhausen gewann mit 4:1 beim Tabellenneunten SSVg Velbert.

In einer abwechslungsreichen Partie erlebte der Velberter Kapitän [person=2573]Niklas Andersen[/person] ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem in der 17. Minute bereits [person=3786]Dominik Reinert[/person] das 1:0 für die Gäste erzielt, obwohl Velbert bis dahin ein deutliches Chancenplus verzeichnen konnte, grätschte Andersen seinen Gegenspieler [person=10147]Raphael Steinmetz[/person] um. Doch Schiedsrichter Sascha Weirich entschied auf Vorteil und [person=2950]David Jansen[/person] baute die Führung der Gäste auf 2:0 aus. Zu allem Übel zeigte Weirich Andersen im Anschluss an den Gegentreffer zurecht nachträglich die Gelbe Karte. So ging die überlegene Mannschaft von André Pawlak mit einem 0:2-Rückstand in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff waren plötzlich die Gäste klar besser und drängten auf die Entscheidung. Doch nach einer Freistoßflanke von rechts nickte eben dieser Andersen zum Anschlusstreffer ein und die "Blauen" waren wieder dran. Doch bereits drei Minuten später sorgte selbiger für die spielentscheidende Szene: Andersen fällte seinen Gegenspieler rechts außen auf Höhe der Mittellinie übermotiviert und sah dafür wieder zurecht den nächsten gelben Karton und flog per Ampelkarte vom Platz. Trainer Pawlak nahm nach dem Spiel seinen Kapitän in die Pflicht: "Dieses Spiel müssen wir zu elft zu Ende spielen, dann kann es noch eine Wende geben. Ich habe in der Halbzeit bewusst mit ihm gesprochen und ihm gesagt, dass er sich nicht provozieren lassen und ruhig bleiben soll. Der Platzverweis war aber berechtigt."

Im Anschluss an die Szene trafen noch [person=10147]Steinmetz [/person](66.) und[person=2317] Engelmann[/person] (80.) zum 4:1-Endstand. Die Velberter können sich allerdings bei ihrem Keeper [person=20266]Philipp Sprenger[/person] bedanken, dass die Niederlage nicht mehr höher ausgefallen ist.

Autor: Nico Jung

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