Seit zehn Ligaspielen ist Preußen Münster nun ungeschlagen. Den Tabellenzweiten erwartet heute Nachmittag in Magdeburg aber eine schwierige Atmosphäre.

Preußen Münster

Schichtarbeit im Sturm

07. November 2015, 11:14 Uhr
Foto: firo

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Seit zehn Ligaspielen ist Preußen Münster nun ungeschlagen. Den Tabellenzweiten erwartet heute Nachmittag in Magdeburg aber eine schwierige Atmosphäre.

Beim Liganeuling aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, der überraschend stark auf Tabellenplatz sieben rangiert, herrscht stets ein lautes Stadion und eine intensive Atmosphäre. Rund 18.000 Zuschauer dürften die Partie gegen den SCP zu einem echten Drittligakracher verwandeln. "Die Kulisse in Magdeburg ist beachtlich – eigentlich Zweitliga-Niveau. Der Verein ist geprägt von seiner Tradition. Sie haben große Ambitionen und spielen eine sehr gute Runde", lobt Münsters Trainer Ralf Loose den kommenden Gegner.

Reichwein und Krohne teilen sich eine "Stelle"

Doch auch die Preußen zeigen Woche für Woche konstant gute Leistungen - damit war nicht unbedingt zu rechnen. Nach der personellen Neustrukturierung im vergangenen Sommer ist es Loose erstaunlich schnell gelungen, eine neue Mannschaft um Führungsspieler wie [person=2822]Marc Heitmeier[/person], [person=6740]Amaury Bischoff[/person], [person=2157]Mehmet Kara[/person] und [person=1350]Marcel Reichwein[/person] zu bauen. Der Großteil der Neuzugänge hat eingeschlagen und die Qualität im Kader erhöht. Und auch die Leistungsträger aus der vergangenen Spielzeit überzeugen.

So tut dem Team auch der andauernde Wechsel im Sturmzentrum gut, in dem sich mit Reichwein und [person=12569]Rogier Krohne[/person] zwei Stürmer eine "Stelle" teilen. Loose schenkt zumeist Reichwein das Vertrauen in der Startelf, während Krohne den 29-Jährigen dann im Laufe des Spiels von der Bank kommend ersetzt. Es herrscht Schichtarbeit im Angriff der Preußen. Die beiden Konkurrenten haben sich indes gut auf dieses Modell eingestellt und treffen beide solide, auch wenn die Torausbeute sowohl bei Reichwein (zwölf Einsätze, vier Tore) als auch beim Niederländer (14 Spiele, drei Treffer) noch ausbaufähig ist. Großartige Träumereien finden im Lager der Adlerträger trotz Tabellenplatz zwei aber nicht statt. "Wir haben uns diese schöne Momentaufnahme verdient, damit haben doch die Wenigsten zu diesem Zeitpunkt gerechnet. Es sind aber noch 23 Spiele zu spielen", warnt der erfahrene Reichwein. Ganz Profi eben.

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