Der 1. FC Bocholt hat sich für die Vorkommnisse nach dem Heimspiel gegen den Wuppertaler SV entschuldigt.

Bocholt

FC entschuldigt sich für Vorfälle beim WSV-Spiel

RS
05. November 2015, 17:53 Uhr
Foto: Christian Deutzmann

Foto: Christian Deutzmann

Der 1. FC Bocholt hat sich für die Vorkommnisse nach dem Heimspiel gegen den Wuppertaler SV entschuldigt.

Am Donnerstagnachmittag veröffentlichte der Oberligist folgende Stellungnahme:

Im Anschluss an das Nachholspiel zwischen dem 1. FC Bocholt und dem Wuppertaler Sportverein (0:3) am Mittwochabend kam es im Vereinsheim am Bocholter Hünting leider zu unschönen Szenen, als Bocholter Anhänger sich Zutritt in die Kabine unserer Gäste verschafften und es dort zu verbalen Entgleisungen und Bedrohungen in Richtung der Wuppertaler Spieler gekommen ist, bevor der Sicherheitsdienst deeskalierend eingreifen konnte.



Der 1. FC Bocholt verurteilt diese bedauernswerten Ereignisse sehr und entschuldigt sich in aller Form bei Spielern, Trainern und Verantwortlichen des WSV für dieses inakzeptable Verhalten einiger weniger "Fans". Außerdem versichert der 1. FC Bocholt, das Sicherheitskonzept im Bereich des Clubheims und des unmittelbar daran angeschlossenen Kabinentraktes künftig zu verbessern, um unsere Gäste vor direkter Konfrontation mit heimischen Anhängern zu schützen.

"Die Ereignisse nach dem Spiel haben mich mit Sorge erfüllt, denn noch nie hatten Fans und weitere Personen des 1. FC Bocholt ein derartiges Verhalten an den Tag gelegt. Trotz umfangreicher Sicherungsmaßnahmen, die seitens des Vereins organisiert wurden, hat es überraschenderweise eine Sicherheitslücke gegeben. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen konnten wir nicht davon ausgehen, dass sich in diesem Bereich ein nicht zu akzeptierendes Verhalten unserer Fans zeigt", teilt FC-Präsident Ludger Triphaus in einem Entschuldigungsschreiben, das an die Verantwortlichen des Wuppertaler SV gerichtet ist, mit. "Wir werden in den nächsten Begegnungen – bei aller sportlichen Rivalität – zu einem fairen Miteinander zurückfinden."

Autor: RS

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