Rot-Weiss Essen hat sich erwartungsgemäß gegen den Landesligisten SpVgg Sterkrade-Nord durchgesetzt und mit einem 6:1 (2:1)-Sieg das Viertelfinale erreicht.

RWE

Siewert-Elf ohne Mühe ins Viertelfinale

04. November 2015, 21:25 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Rot-Weiss Essen hat sich erwartungsgemäß gegen den Landesligisten SpVgg Sterkrade-Nord durchgesetzt und mit einem 6:1 (2:1)-Sieg das Viertelfinale erreicht.

Auf vielen Positionen stellt sich die Essener Mannschaft derzeit von selbst auf. Philipp Zeiger, Leon Binder, Gino Windmüller, Patrick Huckle, Marwin Studtrucker, Kevin Behrens – die Liste der Ausfälle ist lang. Für [person=5104]Cebio Soukou[/person] war gegen Sterkrade-Nord trotzdem kein Platz in der ersten Elf. Nach wiederholt schlechten Leistungen kam er diesmal von der Bank aus. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel in Aachen durften Iyad Al-Khalaf, Kasim Rabihic und Amar Cekic von Beginn an ran.

RWE war erwartungsgemäß drückend überlegen gegen den Tabellenvierten der Landesliga Niederrhein 1. Bisweilen fehlte nur – wie zuletzt in der Liga – die letzte Konsequenz. Als RWE erstmals eine richtig schöne Kombination zeigte, gab es dafür direkt die Belohnung. Cekic schickte Grund, der mit seinem Querpass [person=2063]Marcel Platzek[/person] fand. Der Stürmer traf zur verdienten Führung für die Essener (33.).

Sterkrade-Nord: Klingbeil – Berg, Müller (79. Ufer), Charlier, Ohnesorge – Vogel, Konarski, Ali Khan, Augenstein – van De Sand (75. Yilmaz), Biegierz.
Essen: Heller – Al-Khalaf, Fritz, Weber, Cokkosan – Baier (46. Grebe), Rabihic – Obst, Cekic (80. Lucas), Grund (62. Soukou) – Platzek.
Schiedsrichter: Florian Heien.
Tore: 0:1 Platzek (33.), 1:1 Biegierz (38.), 1:2 Obst (44.), 1:3 Platzek (58.), 1:4 Soukou (77.), 1:5 Grebe (86.), 1:6 Cokkosan (91.).
Zuschauer: 1.013.

Wie so oft in dieser Saison reichte das Führungstor aber nicht, um die Partie in die aus Essener Sicht richtige Richtung zu lenken. Stattdessen bekam [person=6726]Tobias Biegierz[/person] die Möglichkeit, ganz allein auf Robin Heller zuzulaufen und traf nur fünf Minuten nach dem 1:0 zum Ausgleich (38.). Immerhin wurde [person=29417]Jeffrey Obst[/person] kurz vor dem Pausenpfiff belohnt, als ein Abwehrspieler seine Hereingabe ins eigene Tor abfälschte (44.).

Nach dem Seitenwechsel war die Partie dann zügig gelaufen, als Platzek nach Hereingabe von Grund per Kopf seinen zweiten Treffer erzielte (58.). Soukou betrieb nach seiner Einwechslung ein wenig Wiedergutmachung für die letzten Wochen (77.), Daniel Grebe erhöhte (86.) und Tolga Cokkosan setzte den Schlusspunkt zum 6:1 (91.).

"Es lief wie erhofft. In der zweiten Halbzeit aber eher als in der ersten. Da war wohl der Schock vom Aachen-Spiel noch etwas in den Knochen", lautete Siewerts Fazit. Er sagte weiter: "Ich habe in der Halbzeit angesprochen, dass wir nicht so schnell die Bälle verlieren dürfen. Wir wollten mit Ballbesitz Druck auf den Gegner machen, anstatt Bälle über 50 Meter zu spielen. Das sind Punkte, die normalerweise elementar für unser Spiel sind, aber in den ersten 45 Minuten nicht immer zu sehen waren. Wir haben trotzdem insgesamt viele Torchancen kreiert, das fand ich gut."

Das Viertelfinale im Niederrheinpokal wird am kommenden Samstag ausgelost. Die Paarungen werden in der Halbzeitpause der Partie MSV Duisburg - SC Freiburg bekannt gegeben.

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