Die Tendenz beim VfB Speldorf zeigt klar nach oben. Am Wochenende könnte die Mannschaft von Oliver Röder die Abstiegsplätze verlassen.

Speldorf

VfB kann Abstiegsplätze am Wochenende verlassen

Hendrik Niebuhr
05. November 2015, 11:37 Uhr
Foto: Tillmann

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Die Tendenz beim VfB Speldorf zeigt klar nach oben. Am Wochenende könnte die Mannschaft von Oliver Röder die Abstiegsplätze verlassen.

Mit einem Sieg bei der DJK Teutonia St. Tönis am Sonntag (14.30 Uhr) würden die Mühlheimer nämlich nach Punkten am Gegner vorbeiziehen und im Idealfall auf den zwölften Tabellenplatz vorrücken. "Das ist alles eine Momentaufnahme", will Röder jedoch zu diesem Saisonzeitpunkt noch gar nichts vom Abstiegskampf wissen, sondern vielmehr einfach die positiven letzten Ergebnisse bestätigen.

Nach dem katastrophalen Saisonstart mit nur drei Punkten aus neun Spielen hat sich der einstige Oberligist zuletzt gefangen und gewann dreimal in Folge, ehe es beim PSV Wesel-Lackhausen eine bittere 2:3-Niederlage setzte. Bitter gerade deshalb, weil die Speldorfer eine 2:0-Führung aus der Hand gaben und nach 55 Minuten das Fußballspielen einstellten.

"Wir wissen, wo die Probleme lagen. Zwei individuelle Fehler haben uns aus dem Spiel gebracht und die lassen sich abstellen", ist Röder zuversichtlich, dass die Niederlage keinen bleibenden Schaden bei seiner Mannschaft hinterlassen hat. Stattdessen gilt es, sich gegen St. Tönis auf die "hervorragenden ersten 55 Minuten" zu besinnen.

Denn der Trainer der Speldorfer ist davon überzeugt, dass seine Mannschaft von der Qualität der Einzelspieler im Keller nichts zu suchen hat. "Wir sind die besseren Fußballer, aber haben viele Spiele verloren, weil eben nicht immer die besseren Fußballer gewinnen. Wenn wir in der Abwehr die nötige mentale Stärke haben und sicher stehen, dann können wir dank unserer brutal starken Offensive gegen jede Mannschaft gewinnen. Davon bin ich überzeugt", unterstreicht er die Stärken seiner Mannschaft.

Personell steht Röder dabei voraussichtlich fast der komplette Kader zur Verfügung - was in dieser Saison bisher Seltenheitswert war. Lediglich hinter dem Einsatz von Angreifer [person=3849]Sebastian Freyni[/person] steht noch ein Fragezeichen. Er hatte sich vergangene Woche beim 4:3-Testspielsieg über TuS Essen-West 81 verletzt.

Autor: Hendrik Niebuhr

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