Im Probetraining hatte er die Verantwortlichen der SSVg Heiligenhaus noch überzeugt, auf dem Feld konnte Emrah Cavdar diese Ansätze nicht mehr bestätigen.

SSVg Heiligenhaus

Knipser ist wieder weg

03. November 2015, 15:00 Uhr

Im Probetraining hatte er die Verantwortlichen der SSVg Heiligenhaus noch überzeugt, auf dem Feld konnte Emrah Cavdar diese Ansätze nicht mehr bestätigen.

Die Liaison zwischen dem von Rot-Weiß Oberhausen ausgebildeten klassischen Mittelstürmer und dem Landesligisten endet nun also schon nach wenigen Wochen. "Es hat einfach nicht gepasst. In der gesamten Zeit hat er sich nicht bei uns integrieren können", begründet SSVg-Coach Dietmar Grabotin, der immer noch viel vom 21-jährigen Deutsch-Türken hält. Letztendlich gelten für Grabotin jedoch im Fußball die gleichen Regeln, wie in der Berufswelt oder dem Privatleben: "Wenn man mit seiner Frau nicht mehr so klar kommt, dann muss man sich auch trennen."

Sportlich blieb Cavdar beim Landesliga-Siebten hinter den Erwartungen zurück. In sieben Spielen gelang dem gebürtigen Oberhausener, der in der Oberliga beim SC Kapellen-Erft, dem VfB Hilden und dem 1. FC Wülfrath immer wieder mal erfolgreich in Erscheinung getreten ist, nur ein einziger Treffer. Der Tiefpunkt: die Rote Karte wegen einer Tätlichkeit im Meisterschaftsspiel gegen die Sportfreunde Niederwenigern. Der ausschlaggebende Punkt für eine Trennung war das jedoch nicht. "Er hat sich in der gesamten Zeit nichts zu Schulden kommen lassen", stellt der ehemalige Bundesliga-Profi von Fortuna Düsseldorf klar.

Die Trennung steht dennoch mittlerweile fest. Auch ein klärendes Gespräch zwischen Spieler und Trainer hat keine Wende bringen können. Grabotin: "Ich bin da eher konservativ und habe versucht, mit ihm über seine Probleme zu sprechen. Er hat diese Entscheidung für sich aber nun gefällt und dann ist das eben so."

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