Der Kirchhörder SC ist auf einen Abstiegsrang abgestürzt. Nun kommt der Vorletzte TuS Erndtebrück.

Kirchhörder SC

Trainer Alipour: "Ich würde mir frei nehmen"

Marian Laske
03. November 2015, 09:37 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Der Kirchhörder SC ist auf einen Abstiegsrang abgestürzt. Nun kommt der Vorletzte TuS Erndtebrück.

Wer nach dem fünften Spieltag auf die Tabelle der Westfalenliga 2 geschaut hat, wird den Kirchhörder SC wohl für einen Aufstiegskandidaten gehalten haben. 3:0 schlug die Mannschaft von Trainer Adrian Alipour den FC Brünninghausen und kletterte auf den dritten Platz. Doch es folgte ein extremer Absturz.

Mittlerweile befinden sich die Kirchhörder auf einem Abstiegsrang - und treffen nun am Freitag (Anstoß: 18 Uhr) auf den Vorletzten TuS Erndtebrück II. Ein Kellerduell, bei dem nur ein Sieg zählt. "Wir müssen alles raushauen und gewinnen", erklärt Alipour, der schon mal ankündigt: "Wir werden in dem Spiel brutal jeden Zweikampf
annehmen."

Nur Sascha Rammel fehlt noch

Als Gründe für den Absturz vom dritten auf den vierzehnten Rang nennt der Kirchhörder Trainer die leichtsinnigen Fehler in den letzten Spielen. Außerdem fehlten Leistungsträger wie [person=6140]Sascha Rammel[/person] oder [person=6260]Mustafa Yüksel[/person]. "Doch bis auf Rammel, der noch gesperrt ist, sind wir gegen Erndtebrück komplett", so Alipour. Die Mannschaft sei deswegen im Training hochmotiviert: "Wir sind alle heiß, das merkt man."

In den kommenden Wochen wollen die Kirchhörder die Abstiegsränge wieder verlassen. Die Qualität stimmt, davon ist Trainer Alipour überzeugt: "Man hat in den ersten Spielen gesehen, dass wir mithalten können. Das müssen wir jetzt wieder auf den Platz bringen."

Ein erster wichtiger Schritt wäre dazu ein Erfolg gegen die Reserve vom TuS Erndtebrück. Der ungewöhnliche Termin am Freitagabend stört Adrian Alipour nicht, selbst wenn seine Spieler teilweise arbeiten müssen. "Ich würde mir frei nehmen. Aber bei so einem Finale ist es auch egal, ob man arbeitet. Das setzt Kräfte frei, selbst wenn ich den ganzen Tag auf dem Bau stehe."

Autor: Marian Laske

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