Schalke

Breitenreiter wehrt sich gegen Treter-Image

31. Oktober 2015, 09:12 Uhr
Foto: firo

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Schalke wehrt sich - nicht nur gegen die drohende sportliche Krise, sondern auch gegen das Image als "Treter-Truppe".

Denn nach André Hahn, der im Ligaspiel einen Beinbruch erlitt, verletzte sich auch Borussia Mönchengladbachs Tony Jantschke gegen Schalke. Nach einem Zusammenprall mit Pierre-Emile Höjbjerg lautete die Diagnose: Kapsel-Bänderdehnung im Schulter-Eckgelenk. Mindestens am heutigen Samstag im Bundesligaspiel in Berlin wird der Verteidiger passen müssen.

Gladbach-Manager Max Eberl hatte angesäuert kommentiert, dass nach dem zweiten Schalke-Spiel der zweite verletzte Borusse zu beklagen war: "Das ist auch relativ rücksichtslos, wie die Schalker dann Fußball spielen, gerade, wenn sie zurückliegen."

André Breitenreiter nahm am Freitag zu den Vorwürfen Stellung. "Max und ich haben lange zusammen in den Junioren-Nationalmannschaften gespielt und ich bin mir sicher, dass er es aus der Emotion heraus gesagt hat, weil er besorgt war, möglicherweise auf einen weiteren Spieler verzichten zu müssen. Ich glaube, er sieht es heute auch wieder etwas anders", erläuterte Schalkes Trainer, nachdem es bei Jantschke auch leichte Entwarnung gegeben hatte.

Fußball hat auch etwas mit Zweikämpfen zu tun
S04-Coach André Breitenreiter

Den Stempel, Verantwortlicher einer "Treter-Truppe" zu sein, will sich der S04-Coach keinesfalls verpassen lassen: "Fußball hat auch etwas mit Zweikämpfen zu tun. Tony Jantschke ist nach einem normalen Foul unglücklich auf die Schulter gefallen. Wir sind in keinster Weise eine Treter-Truppe. Ich glaube, Gladbach hat in dem Spiel sogar deutlich mehr Fouls begangen als wir."

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