Am Samstag, 31. Oktober 2015, kommt es auf dem Tivoli zur 77. Auflage des alten Westschlagers zwischen Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen.

Aachen - RWE

Fünfstellige Kulisse garantiert

Krystian Wozniak
30. Oktober 2015, 12:49 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Am Samstag, 31. Oktober 2015, kommt es auf dem Tivoli zur 77. Auflage des alten Westschlagers zwischen Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen.

Anstoß zum Duell der beiden Pokalfinalisten von 1953 ist um 14.05 Uhr auf dem Tivoli. Die Partie wird live im WDR Fernsehen übertragen.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf können die beiden Traditionsvereine nicht zufrieden sein. Das Potential ist in beiden Kadern zweifelsohne vorhanden, den gezeigten Leistungen fehlt es aber an Konstanz. Auf Nachfrage äußert sich Christian Benbennek nur kurz und bündig zum Gegner. „Eine gute Mannschaft, die zwei Gesichter hat und sich nach den bisherigen Hoch und Tiefs noch fangen muss.“ Der Fokus liegt klar auf dem eigenen Team. „Wir haben gerade unsere eigenen Probleme, die es zu lösen gilt und das können wir nur gemeinsam auf dem Platz.“

Am Tivoli wurde in dieser Woche der Trainingsumfang erhöht. Die Intensität der Einheiten wurde indes nicht gesteigert. „Gemeinsam auf dem Platz zu stehen“, lautete die Devise zur Vorbereitung auf das Essen-Spiel. Die Rahmenbedingungen werden für Viertligaverhältnisse auch diesmal außergewöhnlich sein. Rund 12.000 Fans werden erwartet, wenn der Tabellenachte den Zehnten des Klassements empfängt. Der sonst meist verwaiste Gästebereich auf der Nordtribüne wird mit bis zu 1.500 Anhängern gefüllt sein. Hinzu kommen mehrere tausend Zuschauer, die das Spiel live am Fernsehbildschirm verfolgen. „Viele Zuschauer kommen mit viel Hoffnungen und Erwartungen ins Stadion, um diese beiden Teams zu sehen. Es gibt für alle Beteiligten nichts Schöneres“, freut sich Benbennek auf die Partie. „90 Minuten Herz und Leidenschaft“ fordert der Trainer von seiner Truppe. „Um nix anderes geht es. Wir müssen zusammen alles geben, um gegen RWE zu gewinnen.“ Klar ist, dass es nach der Niederlage in Velbert Änderungen in der Startformation geben wird. Bastian Müller gehört vorübergehend nicht zum Aufgebot, Maciej Zieba und Philipp Gödde fehlten unter der Woche aufgrund eines grippalen Infekts.

Die Bilanz der bisherigen Ligavergleiche spricht für die Gäste. 35-mal siegten die Kicker von der Hafenstraße. Die Alemannia konnte 26 Duelle für sich entscheiden. Zehn Partien endeten ohne Sieger. Im Vorverkauf wurden bis Freitagmorgen bereits rund 9.000 Karten abgesetzt.

Autor: Krystian Wozniak

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren