Zum ersten Mal steht am Samstagabend ein Zweitliga-Duell zwischen den ETB Wohnbau Baskets und den Rhein Stars Köln auf dem Plan.

ETB Wohnbau Baskets

Vorfreude auf die 19000-Mann-Arena

RS
29. Oktober 2015, 20:20 Uhr
Foto: ETB Wohnbau Baskets

Foto: ETB Wohnbau Baskets

Zum ersten Mal steht am Samstagabend ein Zweitliga-Duell zwischen den ETB Wohnbau Baskets und den Rhein Stars Köln auf dem Plan.

Die Partie zwischen den RheinStars Köln und den ETB Wohnbau Baskets wird in der Kölner Lanxess-Arena ausgetragen, in die knappe 19.000 Zuschauer passen. Noch ist vollkommen unklar, wie voll die Halle wird, die Stimmung wird für ProA-Verhältnisse auf jeden Fall besonders sein. Tip-Off ist um 19 Uhr.

Noch nie haben die ETB Wohnbau Baskets vor einer solchen Rekordkulisse gespielt. Leichter wird das Spiel dadurch nicht. Bisher sind die Essener noch ohne Auswärtssieg und müssen sich jetzt auch noch auf tausende Kölner Fans einstellen. Umso wichtiger ist es, dass sich die Mannschaft auf sich konzentriert und das eigene Spiel vorantreibt. ETB-Trainer Igor Krizanovic schwört das Team daher auf eine knallharte Defense ein: „Die Defensive ist bisher unsere größte Stärke. Köln hat die beste Dreierquote der Liga, wir dürfen den Schützen also keinen Raum lassen. Wir müssen über die volle Spielzeit unser Potenzial abrufen und fokussiert sein. Ansonsten wird es ganz schwer.
Im Gegenzug muss der Ball bei uns perfekt laufen“, sagt Krizanovic. „Die Punktelast ist bei uns sehr ausgeglichen verteilt, wir haben nicht die großen individuellen Künstler. Umso wichtiger ist, dass unsere Würfe so frei wie möglich sind. Unsere Schützen brauchen Zeit, und die kriegen sie nur, wenn die Spielzüge optimal ausgespielt werden. Daran arbeiten wir intensiv im Training.“

Eine weitere Baustelle ist der Ausfall von Johnathan Loyd. Ohne den amerikanischen Aufbauspieler müssen Tre Bowman und Marco Buljevic vermehrt den Ball bringen – ein Umbau der Spielsysteme ist die Folge. Leider ist Loyd nicht der einzige verletzungsbedingte Ausfall, den die Baskets zu beklagen haben. Wer noch in Köln fehlt, will der Klub aber noch nicht kommunizieren. An Selbstvertrauen darf es den Schwarz-Weißen nach dem hart umkämpften Sieg gegen Kirchheim am letzten Samstag aber nicht mangeln.

Autor: RS

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