Die nächste harte Prüfung steht für Tabellenführer Füchse Duisburg am Freitagabend auf dem Terminplan.

Füchse Duisburg

Nächstes Top-Spiel auf dem Programm

29. Oktober 2015, 19:28 Uhr
Foto: Ketzer

Foto: Ketzer

Die nächste harte Prüfung steht für Tabellenführer Füchse Duisburg am Freitagabend auf dem Terminplan.

Nach dem 6:4-Erfolg bei den IceFighters Leipzig erwartet der EVD am Freitagabend (19.30 Uhr, Scania-Arena) die Tilburg Trappers. Der niederländische Liga-Neuling gewann von seinen bisherigen acht Ligapartien satte sechs und ist auch aufgrund der körperlich harten Gangart des Teams in der Liga respektiert und gefürchtet. In der Fairnesstabelle belegen die Trappers mit knapp 24 Strafminuten im Schnitt den vorletzten Platz hinter den Halle Saale Bulls. Und auch in der Vorbereitung schepperte es bei einem Duell zwischen Duisburg und Tilburg schon mächtig.

EVD-Trainer Tomas Martinec erwartet demzufolge wenig überraschend "einen harten Kampf. Mit weniger Faustkämpfen als in der Vorbereitung, aber genau so intensiv. Tilburg ist ganz unangenehm zu spielen: die fahren jeden Check zu Ende, arbeiten viel mit dem Stock und sind sehr robust. Aber damit können wir umgehen, schließlich haben wir in Tilburg auch gewonnen.“

Mit 5:2 siegten die Füchse Anfang Oktober bei den Niederländern und bekamen da auch schon einen guten Eindruck, dass die dortigen Fans durchaus der viel zitierte "7. Mann" sein können. Mit fast 1.800 Besuchern rangiert Tilburg in der Oberliga-Zuschauertabelle hinter den Hannover Indians auf Platz zwei. Und wie der EVD bereits vermelden konnte, unterstützen die Fans ihre Trappers auch an der Wedau in eher oberliga-untypischen Größenordnungen.

"Ich rechne fest damit, dass wir am Freitag den besten Besuch der bisherigen Saison haben werden“, freut sich Füchse-Chef Sebastian Uckermann über das große Interesse aus dem Nachbarland. Bestellungen für über 300 Gästekarten sind schon an der Margaretenstraße eingegangen. Für ein stimmungsvolles Ambiente ist somit gesorgt. Und nach den bisherigen Leistungen der beiden Teams kann man auch davon ausgehen, dass knapp 2000 Zuschauer Zeuge eines sehr interessanten Drittliga-Spiels werden.

Autor:

Kommentieren