Es ist das wohl wichtigste Spiel für den MSV seit der entscheidenden Partie in der letzten Saison gegen Holstein Kiel. Beim Vorletzten TSV 1860 München ist ein Sieg Pflicht.

MSV Duisburg

Nigerianisches Duo in der Pflicht

Martin Herms
29. Oktober 2015, 13:07 Uhr
Foto: Firo

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Es ist das wohl wichtigste Spiel für den MSV seit der entscheidenden Partie in der letzten Saison gegen Holstein Kiel. Beim Vorletzten TSV 1860 München ist ein Sieg Pflicht.

Gino Lettieri konnte einem nach dem torlosen Remis gegen den 1.FC Nürnberg fast schon leid tun. Berechtigterweise hatte der Linienchef der Meidericher darauf hingewiesen, dass seine Mannschaft in den letzten drei Partien zwar „deutlich stabiler“ aufgetreten sei, das Spiel nach vorne aber deutlich zu wünschen übrig lasse. Die wenigen Möglichkeiten, die der MSV gegen den harmlosen Club hatte, wurden ähnlich wie in Heidenheim allesamt kläglich vergeben. „In solchen Situation kann ich wenigstens erwarten, dass die Spieler das Tor treffen. Das war aber bei allen vier Möglichkeiten nicht der Fall. Bei einem 1:0-Sieg wäre alles gar nicht so schlecht gewesen“, meinte der Aufstiegstrainer.

Der Trainer hatte so entschieden und ich habe es akzeptiert
Kingsley Onuegbu über seine Verbannung auf die Bank

Lächerliche acht Tore hat der Aufsteiger in zwölf Spielen bis dato erst erzielt. Nur der nächste Gegner aus München war mit sieben Treffern noch harmloser. Immerhin kann Lettieri am Sonntag wieder auf Spielmacher [person=31749]Victor Obinna[/person] zurückgreifen, der gegen Nürnberg schmerzlich vermisst wurde. Der frühere Serie-A-Star versichert selbst, dass er in der Allianz-Arena im Vollbesitz seiner Kräfte sein wird: „Ich hatte bis zum München-Spiel fast eine Woche Zeit und werde wieder bei 100 Prozent sein.“

In der Startelf dürfte wohl auch wieder [person=2865]Kingsley Onuegbu[/person] stehen. Der 28-Jährige musste nach seinem schwachen Auftritt zuletzt auf der Bank Platz nehmen. Da [person=5475]Stanislav Iljutcenko[/person] seine Chance gegen Nürnberg nicht nutzen konnte, dürfte der Nigerianer wie sein Landsmann Obinna wieder in der Startelf stehen. Seine Degradierung auf die Bank nahm Onuegbu sportlich: „Der Trainer hatte so entschieden und ich habe es akzeptiert. Das spielt nun aber keine Rolle mehr. Es steht ein wichtiges Spiel vor uns. Wir fahren nach München, um zu gewinnen. Ansonsten wird es immer schwerer für uns.“

Autor: Martin Herms

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