Vier Tage nach dem letzten Ligaspiel wartet am Dienstagabend die nächste Aufgabe auf den VfL Bochum. Vor dem Auftritt im DFB-Pokal kündigt Gertjan Verbeek Wechsel in der Startelf an.

VfL Bochum

Verbeek kündigt Wechsel in der Startelf an

26. Oktober 2015, 15:26 Uhr
Foto: firo

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Vier Tage nach dem letzten Ligaspiel wartet am Dienstagabend die nächste Aufgabe auf den VfL Bochum. Vor dem Auftritt im DFB-Pokal kündigt Gertjan Verbeek Wechsel in der Startelf an.

Doch so richtig raus mit der Sprache wollte Trainer [person=21937]Gertjan Verbeek[/person] am Montagmittag auf der Pressekonferenz nicht. "Ich werde dem Trainer des Gegners nicht helfen", sagte der Niederländer angesprochen auf konkrete Personalien. FCK-Coach Konrad Fünfstück wird sich also ebenso überraschen lassen müssen wie die knapp 20.000 Zuschauer, welche Konsequenzen Verbeek aus der bitteren 2:3-Niederlage in Frankfurt zieht. Dass [person=4393]Timo Perthel[/person] für [person=29326]Giliano Wijnaldum[/person] wieder links verteidigen wird, scheint sicher. Aber: Auch das Training am Montag gab keine Aufschlüsse über die potenzielle Startelf.

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Bezogen auf das spektakuläre Freitagabendspiel in Hessen bemerkte Verbeek, das sei bereits Vergangenheit. "Wir schauen weniger, was gegen Frankfurt falsch gelaufen ist, sondern mehr auf die Art und Weise, wie wir in Zukunft auftreten wollen", erklärte Verbeek. Dünnhäutig zeigte sich der Cheftrainer mit Blick auf die letzten 60 Minuten gegen den FSV Frankfurt. In der Pressekonferenz nach der Partie hatte Verbeek noch davon gesprochen, dass "wir gar nicht mehr im Spiel gewesen sind, obwohl wir noch einige Möglichkeiten hatten. Aber wenn man so zusammenbricht, verdient man auch keine Punkte". Den Vermerk, die letzte Stunde sei insgesamt ein schwacher Auftritt des VfL gewesen, ließ der Niederländer wenige Tage später allerdings so nicht stehen: "Es war nicht alles schlecht in der zweiten Halbzeit. Wir hatten immer wieder die Chancen auf das dritte Tor."

Es ist ein Prozess. Dass es Phasen gibt, in denen es nicht so läuft, war uns klar.
Christian Hochstätter

Für die so wichtige Partie gegen Kaiserslautern ist diese Diskussion obsolet. Unabhängig davon, ob man aus sportlicher oder wirtschaftlicher Perspektive auf das Duell im DFB-Pokal schaut – ein Sieg im Spiel der Zweitligisten wäre für den VfL ein großer Gewinn. Eine halbe Million Euro plus Geld aus dem Zuschauereinnahmen winkt dem Verein von der Castroper Straße beim erfolgreichen Einzug in die nächste Runde. Für Sportvorstand Christian Hochstätter ist das zweitrangig: "Natürlich wäre das Geld in der Kasse schön. Es geht aber vor allem um den Prozess, den wir angestoßen haben. Dass es Phasen gibt, in denen es nicht so gut läuft, war uns klar. Wir müssen wieder unsere Ordnung und unseren Rhythmus finden."

Gegen die Pfälzer, die vor einigen Wochen das Ligaspiel in Bochum gewannen, braucht es sicherlich 90, wenn nicht sogar 120 konzentrierte Minuten. "Lauterns Trainer hat einen Plan, auf den er vertraut. Ich erwarte die selbe Spielweise, aber wir sind vorbereitet", sagte Verbeek, der als Spieler im Pokalfinale stand und als Trainer den KNVB-Pokal sogar gewann: "Wenn du im Pokal verlierst, kannst du das nicht wiedergutmachen. Mir haben diese Spieler immer Spaß gemacht."

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