Nur eine Woche nach dem Heimsieg gegen Liga-Primus Langenbochum musste der TuS Eichlinghofen eine bittere Niederlage gegen BG Schwerin einstecken.

BL WF 9

Bittere Niederlage für Tus Eichlinghofen

Christian Lock
26. Oktober 2015, 14:34 Uhr
Foto: Elmar Redemann

Foto: Elmar Redemann

Nur eine Woche nach dem Heimsieg gegen Liga-Primus Langenbochum musste der TuS Eichlinghofen eine bittere Niederlage gegen BG Schwerin einstecken.

TuS-Coach Reza Hassani reagierte fassungslos auf das, was am Sonntag an der Sportanlage Grafweg der Heimstätte der Spielvereinigung Schwerin passiert war: "Letzte Woche haben wir den Tabellenführer noch nahezu komplett an die Wand gespielt. Das müsste uns doch eigentlich einen riesigen Schub mitgeben." Gerade einmal 19 Minuten brauchten die Schweriner, um ein 2:0 vorzulegen. Bei diesem Ergebnis blieb es dann auch bis zum Schlusspfiff. "So eine Darbietung ist mir unerklärlich. Eine Katastrophe", ärgerte sich Hassani, "wir hätten unter Umständen sogar die Tabellenspitze übernehmen können und dann verschlafen wir komplett die Anfangsphase."

Zeitgleich mussten nämlich die Langenbochumer gegen den Tabellenzweiten aus Buer ran. Bei einer möglichen Punkteteilung im Topspiel der Liga hätte Hassanis Truppe zum lachenden Dritten werden und an beiden Topteams vorbeiziehen können. Es lief bekanntlich anders. Seine Mannschaft verlor und zugleich ließen sich die Langenbochumer nicht lumpen und sackten die drei Punkte gegen den Verfolger SSV Buer ein. "Jetzt ist Langenbochum natürlich in einer super Ausgangsposition", meinte Hassani auch mit Blick auf das Restprogramm der Liga. Denn Langenbochum hat den Großteil der Spiele gegen direkte Herausforderer bereits hinter sich, während der Rest der Liga noch häufiger untereinander antreten muss und sich dementsprechend gegenseitig Punkte klauen werden.

Die Niederlage gegen Schwerin sei völlig verdient, räumt Hassani ein: "Die waren dem 3:0 näher als wir dem 2:1." Nun steht sein Team erneut mit dem Rücken zur Wand. Der Rückstand auf die Langenbochumer beträgt jetzt wieder vier Punkte, wie schon in der Woche vor dem Sieg gegen die Langenbochumer, womit der wohlverdiente Lohn der hervorragenden Leistung der Eichlinghofener gegen den Spitzenreiter praktisch umgehend wieder egalisiert wurde. "Wir kassieren einfach Dinger, die einer Spitzenmannschaft nicht würdig sind", ließ Hassani seinen Frust freien Lauf, "wir müssen versuchen wieder Konstanz reinzukriegen. Die Qualität oben mitzuspielen haben wir, das ist gar keine Frage."

Autor: Christian Lock

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