Am Sonntag stand Schalke im Borussia-Park mit leeren Händen da.

Schalke

Fährmann sucht die Schuld nicht beim Schiedsrichter

25. Oktober 2015, 20:42 Uhr
Foto: firo

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Am Sonntag stand Schalke im Borussia-Park mit leeren Händen da.

Nach der 1:3-Niederlage bei Gladbach erläuterte S04-Keeper Ralf Fährmann seine Sicht auf die brisantesten Szenen und schilderte die Situation der Königsblauen, die am Mittwoch (20.30 Uhr, Veltins-Arena) schon wieder mit Gladbach im Pokal die Klingen kreuzen.

Ralf Fährmann, war der Foulelfmeter die spielentscheidende Szene? War er aus Ihrer Sicht überhaupt berechtigt?
Fußball ist ein Fehlersport. Für mich war es kein Elfmeter, aber ich möchte da auch keinem eine Fehlentscheidung ankreiden. Der Schiedsrichter hat es so gesehen und so entschieden. Für uns ist schade, dass ein Spiel durch solch eine Standardsituation beeinflusst wird.

Das Foul von Johannes Geis an André Hahn geht allerdings gar nicht, oder?
Ich habe die Szene noch nicht im Fernsehen gesehen. In erster Linie tut es mir für den Spieler leid, der sich verletzt hat. Ich wünsche ihm gute Besserung. Ich glaube Johannes Geis guckt auf den Ball und sieht den Gegenspieler gar nicht. Er ist einer der liebsten Spieler, ich traue ihm so etwas eigentlich gar nicht zu. Ein Foul war es definitiv, auch eine Gelbe Karte. Ob es Rot war, möchte ich nicht beurteilen, ohne die Zeitlupe gesehen zu haben.

Es gab noch einen anderen Aufreger: Joel Matip war vor dem Freistoß, der zum 2:1 führte, völlig außer sich.
Auch er ist einer der fairsten Spieler, die ich kenne. Ich denke wenige Innenverteidiger spielen so selten Foul wie er. Er ist drei Köpfe größer als Traore, vielleicht sieht er deshalb nicht so gut aus. Auch das ist numal so entschieden worden und nicht mehr zu ändern. Ich würde aber nicht sagen, dass wir deshalb verloren haben. Sondern, weil wir unsere Torchancen in der zweiten Halbzeit nicht genutzt haben.

Was macht denn Mut für das Wiedersehen am Mittwoch im Pokal? Ich denke, unsere Leistung im zweiten Durchgang, bis wir das 1:2 kassieren. Da hatten wir mehr Torchancen als der Gegner. So müssen wir im Pokalspiel auftreten.

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Das Programm der nächsten Wochen hat es in sich. Wie sehen Sie den nächsten Aufgaben entgegen?
Jetzt kommt erstmal das Duell am Mittwoch mit Gladbach im Pokal, dann empfangen wir Ingolstadt. Weiter gucke ich noch nicht, das bringt ja nichts. Ich kann jetzt nur mit einer Phrase um die Ecke kommen: Wir müssen von Spiel zu Spiel sehen. Das klingt abgedroschen, ist aber einfach so.

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