Packender Kampf vor beeindruckender Kulisse: Das Spitzenspiel der Oberliga Westfalen war ein echter Hingucker.

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Sportfreunde ringen Lippstadt nieder

25. Oktober 2015, 19:18 Uhr
Foto: Tillmann

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Packender Kampf vor beeindruckender Kulisse: Das Spitzenspiel der Oberliga Westfalen war ein echter Hingucker.

Dem wollte Lippstadts Trainer Stefan Fröhlich nach der 0:3-Niederlage im Siegener Leimbachstadion nicht vollends zustimmen. "Die Mannschaft mit dem destruktiveren Fußball hat gewonnen", fasste er die 90 Minuten zusammen.

Und auch Sportfreunde-Coach Ottmar Griffel hatte eine Partie gesehen, die nicht mit einem Unterschied von drei Toren hätte entschieden werden müssen. "Lippstadt war technisch unheimlich stark, hat uns das Leben richtig schwer gemacht", zollte er der Fröhlich-Elf ein dickes Kompliment.

1430 Zuschauer - im Vorfeld war für die Partie fleißig geworben worden - sahen, wie Lippstadt zunächst besser ins Spiel kam und durch den Pfostentreffer von Josip Majic die erste dicke Chance hatte (5.). Die Treffer aber erzielten die Sportfreunde. Doppeltorschütze Abdelhamid Sabiri (32. und 60.) und Björn Jost (83.) stellten den Sieg letzten Endes sicher. Weitere Lippstädter Chancen entschärfte Sportfreunde-Keeper Dominik Poremba in bester Manier.

„Die ganze Mannschaft hat bis an die Grenzen gefightet, um oben dran zu bleiben“, sagte Griffel. Und Fröhlich, der von seiner Elf nicht weniger behaupten konnte, hatte schon seinen Weg gefunden, um mit der Niederlage umzugehen. „Wir können erhobenen Hauptes den Platz verlassen“, gab sich der junge Lippstädter Coach trotzig.

Ganz anders die Gemütslage beim Regionalliga-Absteiger. „Wir haben die Durststrecke, die der Verein hatte, vorerst beendet“, atmete Siegens Trainer Griffel nach dem Triumph einmal durch.Mit dem Dreier im Verfolger-Duell hat sich seine Elf Spitzenreiter Sprockhövel an die Fersen geheftet. Den Coach interessiert das nicht im Geringsten: "Nach dem Abpfiff hatte ich direkt Paderborn vor Augen."

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