2:0 geführt, dann 2:3 beim FSV Frankfurt verloren. Wir sprachen mit Bochums Felix Bastians über den grausamen Freitag.

VfL Bochum

Bastians fordert mehr Konzentration

25. Oktober 2015, 16:11 Uhr
Foto: firo

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2:0 geführt, dann 2:3 beim FSV Frankfurt verloren. Wir sprachen mit Bochums Felix Bastians über den grausamen Freitag.

Felix Bastians, können Sie mit ein wenig Abstand begreifen, was da am Freitagabend passiert ist?
Ja, schon. Wenn man in einer Halbzeit drei Tore kassiert, dann kann nicht alles in Ordnung gewesen sein. Zwei der drei Gegentreffer fielen nach Eckbällen, das haben wir zuletzt eigentlich ganz gut verteidigt. Aber die Treffer waren auch äußerst unglücklich. Wir hatten allerdings noch genug Chancen, um selber wieder in Führung zu gehen. Doch zu diesem Zeitpunkt ging das Spiel schon in die falsche Richtung.

Was war der Hauptgrund, warum der VfL nach starkem Auftakt das Heft aus der Hand gegeben hat?
Dass wir aus dem Rhythmus gekommen sind, hatte damit zu tun, dass es mit unserer Passgenauigkeit nicht zum Besten stand. Nun sind wir schon bei der Führung in der ersten Halbzeit in unnötige Konter gelaufen. Mit unseren vielen Fehlpässen haben wir dem Gegner in die Karten gespielt.

Aber wurde das in der Halbzeit nicht korrigiert?
Natürlich wurde das angesprochen und wir wollten das besser machen, aber wir haben es nicht umsetzen können. Stattdessen haben wir uns mehr und mehr in Bedrängnis gebracht. Am Ende stand eine völlig unnötige Niederlage in einer Begegnung, die wir klar gewinnen müssen. Ärgerlich, denn bei einer konzentrierten Leistung hätte man gesehen, dass wir 90 Minuten die bessere Mannschaft sind. Ich bin davon überzeugt, dass wir gegen Kaiserslautern anders auftreten und endlich mal wieder 90 Minuten konzentriert sind.

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