Mit einem Auftritt wie aus einem Guss schaffte Arminia Marten nach sechs Niederlagen in Serie den Befreiungsschlag im Derby gegen den VfL Kemminghausen.

LL WF3

"Arbeitsverweigerung in allen Bereichen"

25. Oktober 2015, 11:32 Uhr
Foto: Tim Müller

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Mit einem Auftritt wie aus einem Guss schaffte Arminia Marten nach sechs Niederlagen in Serie den Befreiungsschlag im Derby gegen den VfL Kemminghausen.

6:1 hieß es am Ende für die Heimelf. Und hätten die Jungs vom Trainer-Gespann Nilkowski alle sich bietenden Chancen genutzt, wäre gar ein zweistelliges Ergebnis drin gewesen. „Aber das wäre sicher zu viel des guten gewesen“, fand anschließend auch Thorsten Nilkowski.

Doch seinem Strahlen konnte man entnehmen, dass der Sieg enorm wichtig war für den arg vom Verletzungspech gebeutelten Aufsteiger.

Allerdings muss man natürlich bei der Analyse des Spiels auch den unterlegenen Gast ins Boot holen. Und was der ablieferte, war schon – vor allem in der ersten Hälfte - unterirdisch. „So was hab ich in meiner Trainerlaufbahn noch nie erlebt“, war auch VfL Coach, Giovanni Schiattarella, entsetzt von dem Auftritt seiner Jungs. „Das war Arbeitsverweigerung in allen Belangen.“

Schürmanns Treffer nicht mehr als ein Strohfeuer

Kann man so sehen: Denn das erste Tor machte Ricardo Ruocco gleich mal selbst (2.) und nur sieben Minuten später sorgte der Ex-VfLer Engin Cömert für das 2:0. Gegenwehr genauso Fehlanzeige, wie beim 3:0 durch Dennis Pawelczyk in Minute (21.). Auch zwei Auswechslungen machten es nicht besser für die Gäste. Es ging munter so weiter. Fürs 4:0 zeichnete wieder Engin Cömert (52.) verantwortlich. Doch dann: plötzlich ein Lebenszeichen von den Nördlichen. Das 4:1 durch Hendrik Schürmann war allerdings nicht mehr als ein Strohfeuer (54.). Alex Schwarz (63.) und Tobias Köster (84.) machten die Klatsche für Kemminghausen perfekt. „Das war ein couragierter Auftritt von uns“, lobte entsprechend Thorsten Nilkowski, „schade, dass wir nächste Woche spielfrei haben und die Euphorie nicht mit in die nächsten Derbys mitnehmen können.“

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