Der Tabellenletzte aus Hattingen führte zwei Mal gegen den FC Brünninghausen. Am Ende dreht der Favorit die Partie.

WL 2

Hedefspor ärgert Brünninghausen

Arthur Makiela
25. Oktober 2015, 09:28 Uhr
Foto: Makiela

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Der Tabellenletzte aus Hattingen führte zwei Mal gegen den FC Brünninghausen. Am Ende dreht der Favorit die Partie.

Zur Halbzeit staunten die rund 100 Zuschauer nicht schlecht. Der Außenseiter und Tabellenletzter Hedefspor Hattingen führte zum Pausentee durch den Treffer von Christian Oupa Tock (34.). Ein Schock für die Hausherren vom FC Brünninghausen. Hattingens Marco Slupek bezeichnete den Führungstreffer als "glücklich". Sein Team spielte munter mit und versteckte sich nicht und konnte mit der Rolle als krasser Außenseiter, der "chancenlos" sei, gut leben.

Zur Hälfte roch es nach einer Sensation und dem ersten Liga-Sieg. Sein Gegenüber, [person=24930]Alexander Gocke[/person], war mit den ersten 45 Minuten überhaupt nicht einverstanden: "Wir hatten Ordnungsprobleme in der Zentralen. Wir verloren jeden zweiten Ball". Bei 0:1 habe der FCB bei der Ecke "schlecht verteidigt".

In der Brünninghausen-Kabine gab es ein "kleines bis mittelschweres Donnerwetter", berichtete Gocke. Dies fruchtete. Der Tabellenzweite war sofort offensiver und erzielte den Ausgleich durch Samir Hammouda (52.) Doch Hattingen hatte postwendend die Antwort. Deniz Gül köpfte die erneute Führung (57.). Besonders die Rote Karte für Hattingens Ridvan Avci ließ die Emotionen hochkochen (77.) und war die Schlüsselszene des Spiels. "Der Platzverweis kippte das Spiel in unserer Richtung", erklärte FCB-Trainer Gocke. In der hektischen Phase schlug die Stunde von Innenverteidiger Alexander Enke, der gleich doppelt traf (75.,78.).

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"Nach der Roten Karte haben wir die Ordnung verloren", betonte Slupek geknickt, der einen Punkt gerne mitgenommen hätte. Dennoch ist er stolz auf seine Mannschaft: "Mit dieser Leistung und der Disziplin werden wir unsere Punkte holen". Dies bestätigte Gocke, der dem Gegner eine große "individuelle Klasse" attestierte. Für sein Team war die Partie allerdings ein Fingerzeig: "Kein Spiel ist ein Selbstläufer. Das muss in unsere Birne".

Autor: Arthur Makiela

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