Und wieder stehen die Ahlener mit leeren Händen da. Das 0:2 gegen RWE bedeutet für die Wersestädter die mittlerweile achte Partie in Folge ohne Sieg.

Ahlens Meschede

"Die Luft wird immer dünner"

24. Oktober 2015, 19:01 Uhr
Foto: Gröner

Foto: Gröner

Und wieder stehen die Ahlener mit leeren Händen da. Das 0:2 gegen RWE bedeutet für die Wersestädter die mittlerweile achte Partie in Folge ohne Sieg.

Dementsprechend groß war die Enttäuschung auf Ahlener Seite, die sich aber wieder einmal gut präsentiert haben. RS sprach mit dem Sechser der Rot-Weißen, Rouven Meschede, der nach abgesessener Sperre ins Team zurückkehrte und kurz vor Schluss mit Knieproblemen ausgewechselt werden musste.

Rouven Meschede, beim Gegentor zum 0:1 sah die Defensive ihres Teams schlecht aus. Was ist da aus ihrer Sicht schef gelaufen?

Beim 0:1 haben wir schlecht umgeschaltet, ich besondere auch. Ich sollte Benjamin Baier aus dem Spiel nehmen, bin aber in der Situation nicht richtig mit nach hintengegangen und er konnte unbderängt köpfen. Da haben wir einfach gepennt. Das ist ärgerlich, weil ich glaube, dass gegen Essen etwas drin gewesen wäre.

Was hätte anders laufen müssen, damit ihr aus dem Stadion Essen etwas mitnehmt?

Wenn Aygün Yildirim seine hochkarätige Chance nutzt, gewinnen wir wahrscheinlich das Spiel. So stehen da am Ende wieder null Punkte und haben vielleicht ein bisschen an Erfahrung gewonnen. Man kann ihm in der Situation natürlich keinen Vorwurf machen, schließlich macht er das ja nicht absichtlich. Jetzt kommt als nächstes das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf II, mit der Leidenschaft von diesem Spiel können wir etwas holen. Wir müssen nur jetzt unbedingt punkten, sonst wird die Luft immer dünner.

Sie mussten kurz vor dem Ende verletzungsbedingt raus. Was ist da passiert?

Ich hab schon die ganze Zeit im Spiel etwas gemerkt und gefühlt, dass ich keine Stabilität mehr hatte. Es hat sich angefühlt, wie kurz vor einem Riss. Jetzt merke ich aber wiederum nichts mehr. Ich glaube, es ist nichts ernstes, in dem Moment war es aber ein Scheiß Gefühl und bin lieber rausgegangen, bevor etwas passiert.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren