Als Anhänger des SV Kupferdreh brauchte man letzte Saison wahrlich starke Nerven: Die erste Serie der Spielzeit ging völlig in die Hose, der Club lag abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und der Abstieg schien so gut wie besiegelt. Doch dann begann die Arbeit von Rolf Hahner, der das Kommando zur Hinrunden-Mitte übernommen hatte, zu fruchten und der Siegeszug begann.

Kupferdreh: Markus Dymala noch voller Euphorie

„Rückrunde war einfach geil“

kru
26. Juli 2007, 18:10 Uhr

Als Anhänger des SV Kupferdreh brauchte man letzte Saison wahrlich starke Nerven: Die erste Serie der Spielzeit ging völlig in die Hose, der Club lag abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und der Abstieg schien so gut wie besiegelt. Doch dann begann die Arbeit von Rolf Hahner, der das Kommando zur Hinrunden-Mitte übernommen hatte, zu fruchten und der Siegeszug begann.

Am Ende hatten die Kupferdreher mit den hinteren Plätzen nichts mehr zu tun und landeten in der Rückrunden-Tabelle gar auf Platz zwei, direkt hinter der „Übermannschaft“ von Radevormwald.

„Das war einfach geil, was da mit uns passiert ist“, berichtet Torjäger Markus Dymala immer noch voller Euphorie über die Rückserie. Doch die Gründe für den miesen Start hat er nicht vergessen: „Das lag in erster Linie daran, dass wir viele Neuzugänge zu integrieren hatten. Wir mussten uns erst kennen lernen, das hat seine Zeit gedauert.“ Der Trainerwechsel und die Verpflichtung der zentralen Mittelfeld-Akteure „Floppi“ Köhler und Marcel Gehrig setzten ersten Signale: „Wir wussten, dass das Team Potential hat. Hahner hat uns sehr dabei geholfen, es auch abzurufen. Dazu haben uns Marcel und ‚Floppi’ die nötige Sicherheit gegeben. Dann lief es fast wie von selbst.“

Auch für ihn persönlich, sicherte sich der 29-Jährige doch am Ende der Saison den begehrten Titel des Torschützenkönigs. „Meine 22 Buden aus der letzten Saison muss ich dieses Jahr aber nicht unbedingt toppen. Mir ist es wichtiger, dass die Mannschaft erfolgreich ist. Es ist viel geiler, wenn wir gewinnen und ich kein Tor schieße, als wenn wir verlieren und ich zweimal getroffen habe“, gibt sich der Sturmtank bescheiden.

„Es wäre vermessen, jetzt den zweiten Platz zu erwarten. Erstes Ziel ist es, mit den Abstiegsrängen nichts zu tun zu haben. Wenn wir an die letzten Spiele anknüpfen können und dann am Ende ein Platz unter den ersten Sechs herausspringt, wäre es natürlich noch besser“, feixt Dymala, der sich in der Sommerpause einen Schleimbeutel im Knie entfernen ließ. Sorgen müssen sich deshalb die Fans nicht machen: „Ich bin seit ein paar Tagen wieder im Training. Natürlich habe ich zwei Wochen Rückstand, aber die hole ich auf. Zum Saisonstart bin ich topfit.“

Autor: kru

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