Vor dem Europa-League-Spiel gegen Sparta Prag hatten sich Schalkes Clemes Tönnies und Horst Heldt zusammengesetzt.

Schalke

Entscheidung im Fall Heldt vertagt

22. Oktober 2015, 21:37 Uhr
Foto: firo

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Vor dem Europa-League-Spiel gegen Sparta Prag hatten sich Schalkes Clemes Tönnies und Horst Heldt zusammengesetzt.

In der Sitzung, an der auch Tönnies' Stellvertreter Jens Buchta teilnahm, gab es aber noch keine Entscheidung: "Wir haben vereinbart, keine Inhalte mitzuteilen. Fest steht, dass es ein zweites Gespräch geben wird", erklärte Manager Heldt nach dem 2:2 gegen Sparta Prag am Donnerstagabend.

Bis Sonntag, dann spielt S04 bei Borussia Mönchengladbach, wird er definitiv als Sportvorstand der Gelsenkirchener im Amt bleiben. Klar sei in der zitierten Unterredung, dass es ein zweites Gespräch geben müsse - und zwar "zeitnah". "Dann wird auch etwas nach außen kommuniziert", kündigte Heldt an.

Er hatte am vergangenen Sonntag angekündigt, für sich persönlich bereits eine Entscheidung getroffen zu haben, hatte am Mittwoch aber ein Hintertürchen offen gelassen. Klang die erste Verlautbarung noch nach einem Rücktritt, so ließen die späteren Andeutungen viel Platz für Spekulationen.

Nach dem aktuellen Stand scheint nun unwahrscheinlich, dass Heldt, der nicht mehr die volle Rückendeckung von Tönnies genießt, sofort zurücktritt. Wahrscheinlicher dürfte sein, dass der Aufsichtsrat ihn davon überzeugen will, zumindest seinen Vertrag, der am 30. Juni 2016 ausläuft, zu erfüllen. Denn Christian Heidel, Manager des Bundesliga-Konkurrenten Mainz 05, steht für ein Engagement bei Schalke kurzfristig nicht zur Verfügung. Nachdem im Sommer Verhandlungen mit Gladbachs Max Eberl nicht zustande gekommen waren, soll Tönnies die Fühler nach Heidel ausgetreckt haben. Das alles hinter dem Rücken von Heldt.

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