Am Rande der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Sparta Prag (Donnerstag, 19 Uhr) bezog Horst Heldt Stellung zu den Spekulationen um seine Person.

Schalke

Heldt lässt sich Hintertür für das Gespräch offen

aufgezeichnet von Elmar Redemann
21. Oktober 2015, 16:44 Uhr
Foto: firo

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Am Rande der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Sparta Prag (Donnerstag, 19 Uhr) bezog Horst Heldt Stellung zu den Spekulationen um seine Person.

Schalkes Sportvorstand hatte am Sonntag bei Sport1 angekündigt, dass er eine Entscheidung getroffen habe, wie es für ihn persönlich weitergeht nachdem klar geworden war, dass der Aufsichtsrats-Vorsitzende Clemens Tönnies zukünftig nicht mehr auf ihn als S04-Manager setzt. Am 30. Juni 2016 läuft der Vertrag des Ex-Profis bei Schalke 04 aus.

Horst Heldt, gab es schon das von Ihnen erwähnte Gespräch mit Clemens Tönnies?
Nein. Das wird es auch heute (am Mittwoch, Anm. d. Red.) nicht mehr geben, aber noch in dieser Woche.

Wäre auch ein Gesprächstermin am Donnerstag denkbar oder würde das die Konzentation auf die sportliche Aufgabe in der Europa League stören?
Ach, ich hatte schon oft Termine am Spieltag. Von daher wäre das kein Problem. Als Spieler oder Trainer wäre es natürlich etwas anderes.

Sind Sie aktuell angespannt wegen Ihrer Situation, in der es um Ihre Zukunft geht?
Ich bin entspannt.

Hat die Entscheidung, von der am Sonntag die Rede war, aktuell noch Bestand?
Ich habe für mich eine Entscheidung getroffen, wie ich sagte. Ich sagte weiter, dass wir ein Gespräch führen werden, dass noch nicht stattgefunden hat. Danach sehen wir weiter. Wichtig ist ja, dass es in diesem Gespräch Inhalte gibt, die meine Entscheidung entweder bestätigen oder ändern, das kann ja durchaus sein. Sonst bräuchte man sich ja gar nicht unterhalten.

Haben Sie denn mal einen Appell an die Mannschaft gerichtet, dass Sie sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und auf das Sportliche konzentrieren soll? Gerade weil Sie schon so lange hier sind.
Ich tausche mich sehr eng mit Trainer André Breitenreiter aus, aber da bedarf es zum jetzigen Zeitpunkt keines besonderen Gesprächs mit der Mannschaft. Das brauche ich nicht zu führen, da es gut läuft und sich das Team erkennbar fokussiert. Ich bin ja sowieso im Austausch mit den Spielern, brauche aber keine große Rede zu schwingen.

Gibt es aus Ihrer Sicht beim Wechsel eines Managers zu einem bestimmten Zeitpunkt einen Konflikt, weil er zum Beispiel Insiderwissen besitzt?
Das alles ist tatsächlich interessant. Ein Problem würde ich im Moment aber nur sehen, wenn ich jetzt Interesse an Mainz 05 hätte. Das wäre schwierig.

Autor: aufgezeichnet von Elmar Redemann

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