Für Borussia Mönchengladbach geht es am 3. Spieltag der Champions League schon fast um den Verbleib im internationalen Wettbewerb.

Champions League

Borussia in Turin nicht chancenlos

dpa
21. Oktober 2015, 09:14 Uhr
Foto: firo

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Für Borussia Mönchengladbach geht es am 3. Spieltag der Champions League schon fast um den Verbleib im internationalen Wettbewerb.

In der Partie beim italienischen Meister Juventus Turin am Mittwoch (20.45 Uhr) muss die Mannschaft von Trainer André Schubert punkten. Die letzten Auftritte in der Fußball-Bundesliga lassen hoffen.

DIE AUSGANGSLAGE: Um auch über die Winterpause hinaus international zu spielen, muss Gladbach mindestens Dritter in der Gruppe werden und eine Mannschaft überholen. Dazu wären auch Punkte in den beiden nächsten Spielen gegen Juventus nötig. Dann hätte Borussia die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen einen der anderen beiden Konkurrenten, Manchester City oder FC Sevilla, Dritter zu werden.

DER GEGNER: In der Meisterschaft läuft's holprig für die neu formierte Mannschaft von Trainer Massimiliano Allegri, doch in der Champions League war der Start mit zwei Siegen optimal. In der Serie A steht das Team nach dem 0:0 bei Inter Mailand am Sonntag auf Rang 14. Das Problem: "Im Angriff müssen wir uns verbessern", sagte Allegri. In Mario Mandzukic und Weltmeister Sami Khedira stehen Juve zwei ehemalige Bundesligaprofis wieder zur Verfügung.

PERSONELLE SITUATION: Das Team von Interimscoach André Schubert hat sich auch durch die jüngste Verletzungsproblematik nicht zurückwerfen lassen. Martin Stranzl, Patrick Herrmann und Nico Schulz fehlen, dafür ist Tony Jantschke nach fast vierwöchiger Pause wieder zurückgekehrt. Auch Torhüter Yann Sommer hat die Partie in Frankfurt nach seinem Nasenbeinbruch mit einer Spezialmaske gut überstanden.

DAS SAGT DER TRAINER: "In dieser Gruppe warten nur Top-Teams auf uns, aber das gehen wir gerne an. Juventus ist wie wir nicht so gut in die Saison gestartet, aber beide Clubs haben die Kurve gekriegt. Wir gehen mit viel Mut und Selbstvertrauen ins Spiel und wissen, dass das eine riesige Aufgabe ist", sagte André Schubert.

Autor: dpa

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