Durch ein 1:1 bei Croatia Mülheim hat TuRa 88 Duisburg die Talfahrt von sieben Pleiten in Serie zwar gestoppt. Dennoch ist der Punkt eigentlich zu wenig.

TuRa 88 Duisburg

"Der Klassenerhalt wäre wie die Meisterschaft"

Hendrik Niebuhr
20. Oktober 2015, 12:40 Uhr
Foto: Tillmann

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Durch ein 1:1 bei Croatia Mülheim hat TuRa 88 Duisburg die Talfahrt von sieben Pleiten in Serie zwar gestoppt. Dennoch ist der Punkt eigentlich zu wenig.

"Es war mehr drin. Wir hatten die besseren Chancen, aber dann fangen wir uns wie jede Woche noch ein Ei", trauerte TuRa-Coach Sakis Papachristos den zwei verschenkten Punkten hinterher. Zwar konnten die Neudorfer die Rote Laterne der Bezirksliga Niederrhein 5 an den SuS Haarzopf abgeben, dennoch sind fünf Zähler nach elf Spielen eine besorgniserregende Bilanz.

Dass es die Neudorfer in dieser Spielzeit schwer haben würden, überrascht allerdings nicht, denn schon in der vergangenen Saison musste lange um den Klassenerhalt gebangt werden. Im Sommer verließen schließlich mehrere Spieler den Verein, für externe Neuzugänge waren indes keine Mittel da. Hinzu kamen schon in der Vorbereitung zahlreiche verletzte Spieler. "Wir hatten die schlechteste Vorbereitung der sechs Jahre, in denen ich hier bin", deckt Papachristos die Realität schonungslos auf und betont: "Der Klassenerhalt wäre für mich wie eine Meisterschaft."

Doch die Flinte ins Korn werfen will der langjährige Trainer auf keinen Fall. "Wenn wir so weitermachen, dann wird es bald Punkte geben", hat Papachristos in den letzten Wochen eine "positive Tendenz" ausgemacht. "Wir werden bis zum Schluss kämpfen", kündigt der Coach an. Dabei werden vor allem die nächsten Aufgaben wichtig. Denn nach dem Heimspiel gegen die DJK Vierlinden, steht das Kellerduell beim VfB Lohberg auf dem Programm. Spätestens da müssen wieder Punkte her.

Autor: Hendrik Niebuhr

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