Für Rückkehrer Felix Bastians war die Partie in doppelter Hinsicht schmerzhaft. Zum einen verlor man das zweite Heimspiel in Serie; außerdem gab es für den Innenverteidiger noch eine dicke Nase.

VfL-Stimmen

Ärger über "dumme Kirsche"

19. Oktober 2015, 08:07 Uhr
Foto: firo

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Für Rückkehrer Felix Bastians war die Partie in doppelter Hinsicht schmerzhaft. Zum einen verlor man das zweite Heimspiel in Serie; außerdem gab es für den Innenverteidiger noch eine dicke Nase.

[person=2462]Bastians[/person], der mit einer dicken und blutigen Nase das Spielfeld verließ, stellte nach der Partie sachlich fest: „Wir können uns als Mannschaft eigentlich keinen Vorwurf machen. Wir haben eine gute Leistung gegen einen qualitativ hochwertigen Gegner gezeigt und haben durch eine missglückte Flanke verloren. Insgesamt war es meiner Meinung nach ein Duell auf Augenhöhe.“ Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinz Bauer verkündete in der Mixed Zone im Vorbeigehen, dass die Verletzung von Bastians nicht allzu schlimm sei.

Es war ein sehr intensives Spiel von Sechzehner zu Sechzehner.
Patrick Fabian

Kapitän Patrick Fabian war die Enttäuschung über das Resultat ins Gesicht geschrieben: "Das Tor fiel aus dem Nichts und sehr glücklich. Wenn er den jetzt nochmal machen würde, geht er niemals rein. Es ist einfach eine dumme Kirsche, die da reinfällt. In dieser engen Liga kann sowas ein Spiel entscheiden. Wir haben zum ersten Mal in dieser Saison kein Tor erzielt und haben uns auch generell nicht viele große Chancen herausgespielt. Ein 0:0 wäre okay gewesen. Es war ein sehr intensives Spiel von Sechzehner zu Sechzehner." Angesprochen auf die magere Standardausbeute sagte Fabian deutlich: "Wie viele Standardtore haben wir diese Saison gemacht? Eins. Das ist zu wenig. Wenn man dann gerade gegen Ende noch viele Standards hat, gerade in so einem engen Spiel, können wir uns noch erheblich verbessern."

Ich denke, dass es über weite Strecken eine ausgeglichene Partie war.
Janik Haberer

Bochums (fast) U21-Nationalspieler [person=8965]Janik Haberer[/person] war nach dem Spiel nicht zufrieden: „Ich denke, dass es über weite Strecken eine recht ausgeglichene Partie war. Wir hätten vor dem 0:1 sogar in Führung gehen können. Das Gegentor fiel praktisch aus dem Nichts. Wir haben aber gekämpft, alles gegeben und versucht, aber es hat leider nicht gereicht. Wir dürfen uns jetzt keinen Kopf machen. Das war eine ordentliche Leistung. Die Stimmung ist ab Montag wieder gut, und dann gehen wir an die Aufgabe Frankfurt heran.“

Auch Rechtsverteidiger [person=2518]Stefano Celozzi[/person] ordnete die 90 Minuten so ein: „Wir haben gegen einen starken Gegner verloren und insgesamt war das auch nicht einmal unverdient. Phasenweise waren wir ganz gut im Spiel.“

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