Zahlreiche Verletzungsprobleme verwandelten den Aufstiegskandidaten SV Wanheim 1900 im letzten Jahr in der Rückserie in einen Mittelmaß-Klub.

SV Wanheim 1900

Verletzungsseuche gefährdet die Ziele

16. Oktober 2015, 09:57 Uhr
Foto: Tim Müller

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Zahlreiche Verletzungsprobleme verwandelten den Aufstiegskandidaten SV Wanheim 1900 im letzten Jahr in der Rückserie in einen Mittelmaß-Klub.

Dies sollte in dieser Saison ganz anders werden. Nach einem Saisondrittel ist festzuhalten, dass sich die Hoffnung von Cheftrainer Lothar Klöser leider nicht erfüllte. "Wir konnten in dieser Saison noch nicht einmal in zwei aufeinanderfolgenden Spielen mit der gleichen Startaufstellung antreten", bemängelt der Coach. "Über die gesamte Saison hinweg hatten wir 13 Verletzte im Turnus, das ist fast nicht kompensierbar. Aktuell sind es immer noch acht. Und das kann auch nicht mal nur eine Zerrung sein, wo ich mit den Jungs nach ein, zwei Spielen wieder rechnen kann, sondern es ist immer etwas Längeres. Der eine bricht sich eine Zehe, der nächste kommt mit einem Muskelbündelriss an", erzählt er. Und das sind nur zwei Beispiele aus dem konstant breiten Lazarett der 1900er. "Das müssen dann Jungs kompensieren, die noch nicht über so viel Erfahrung verfügen, wir haben ja sieben, acht Spieler im Kader, die 21 oder 22 Jahre alt sind", ergänzt er.

Immerhin: Seit vier Spielen sind die Duisburger ungeschlagen und holten dabei acht Punkte. Aktuell steht der zehnte Tabellenplatz zu Buche. Das 5:0 gegen den punktlosen Tabellenletzten SV Heißen am letzten Sonntag will der Trainer aber nicht überbewerten: "Das hätte noch höher ausgehen müssen. Positiv ist aber sicherlich, dass die Trainerkollegen unisono der Meinung sind, dass wir sicher oben mitspielen könnten. Groß etwas einstudieren können wir aber nicht, wenn wir häufig nur acht, neun Mann beim Training haben. Das nehme ich mir für die Rückrunde vor", sagt Klöser.

Bis dahin gilt also: Möglichst viele Punkte mitnehmen, am besten schon wieder am Sonntag beim Spitzenteam TuS Mündelheim (Anstoß: 15 Uhr). "Die Teams, die oben stehen, spielen auch halt fast immer mit der gleichen Elf. Da müssen dann vielleicht mal ein oder zwei Akteure ausgetauscht werden", stellt der Coach im Hinblick auf den nächsten Gegner fest.

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