Um 15 Uhr empfängt die Reserve des MSV Duisburg am Sonntag Schwarz-Weiß Essen. Beide Trainer erwarten dabei ein Duell auf Augenhöhe.

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Tabellenplatz für MSV II-Coach nicht entscheidend

Hendrik Niebuhr
16. Oktober 2015, 10:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Um 15 Uhr empfängt die Reserve des MSV Duisburg am Sonntag Schwarz-Weiß Essen. Beide Trainer erwarten dabei ein Duell auf Augenhöhe.

Angesichts des derzeitigen Tabellenstandes verwundert das nicht. Die Jung-Zebras stehen mit 15 Zählern auf dem neunten Rang, die Essener haben einen Punkt mehr auf dem Konto und sind Achter.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist MSV-Coach Manfred Wölpper angesichts des großen Umbruchs im Sommer zufrieden. "Es geht weniger um den Tabellenplatz, als um die die Entwicklung der Spieler. Wir haben mit Ismail Öztürk und Gökan Lekesiz fast 40 Tore verloren", weiß der Übungsleiter, dass der Verlust der beiden Top-Torjäger nur schwer aufzufangen ist.

Doch mit einer nahezu ausgeglichenen Bilanz liegen die Duisburger bislang im Soll. Allerdings wechseln sich Siegesserie mit Niederlagenserien ab, sodass etwas mehr Konstanz vonnöten ist, auch wenn Wölpper sagt: "Wir haben nur ein richtig schlechtes Spiel gemacht und das war in Ratingen." Damals verlor Duisburg deutlich mit 0:3.

Im Duell gegen SW Essen trifft der MSV jedoch auf einen derzeit sehr selbstbewussten Gegner, der fünf der letzten sieben Partien gewonnen hat und acht Tore in den letzten beiden Spielen erzielte. Wölpper, der beim 4:1-Sieg der Essener in Kalkum-Wittlaer Augenzeuge war, sah eine "disziplinierte und gut organisierte Mannschaft", die die Fehler des Gegners gnadenlos bestraft hat.

Respekt ist auch auf der Gegenseite bei Trainer Toni Molina vorhanden: "Duisburg ist ein spielstarkes Team", sagt er, will sich vor dem Spiel aber gar nicht groß mit dem Gegner aufhalten: "Wir spielen einfach unser Spiel, den Rest kannst du nicht beeinflussen. Das gestiegene Selbstvertrauen spürt man bei der Mannschaft", glaubt er, dass sein Team die zuletzt gezeigten Leistungen auch am Sonntag auf den Platz bringen kann.

Autor: Hendrik Niebuhr

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