Im Spitzenspiel des 12. Spieltags der Oberliga Niederrhein trifft TuRU Düsseldorf auf den KFC Uerdingen (Anstoß Sonntag, 15 Uhr).

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KFC will "von ganz oben grüßen"

17. Oktober 2015, 11:07 Uhr

Im Spitzenspiel des 12. Spieltags der Oberliga Niederrhein trifft TuRU Düsseldorf auf den KFC Uerdingen (Anstoß Sonntag, 15 Uhr).

Oder anders gesagt: Der Tabellenfünfte empfängt den Tabellendritten. Was zumindest in Krefeld noch keinen so richtig zufriedenstellen will. "Wir haben uns Düsseldorf angeguckt und werden uns auch noch weiterhin gut vorbereiten, wollen auf jeden Fall drei Punkte. Und da Wuppertal spielfrei hat, würden wir nach diesem Spieltag gerne mal von ganz oben grüßen", sagt KFC-Coach Michael Boris. Das knappe Niederrheinpokalaus gegen Rot-Weiss Essen ist an der Grotenburg jedenfalls schon "Schnee von gestern": "Wir haben ja gut gespielt und leider durch eine Standardsituation das 1:2 bekommen, da waren gar nicht so viele Wunden zu lecken. Klar waren wir nach dem Abpfiff schon enttäuscht, aber nun müssen wir uns wieder auf die Liga konzentrieren", weiß Boris.

Der kommende Gegner hat hingegen die dritte Runde erreicht und bekam eine anspruchsvolle Aufgabe zugelost. Voraussichtlich am 31. Oktober tritt TuRU Düsseldorf beim Wuppertaler SV an. Ein Los, mit dem Trainer Frank Zilles gut leben kann: "Das ist absolut okay, wir freuen uns auf die Aufgabe. Und da es ein Auswärtsspiel ist, sind wir der Sorge auch ledig, dass wir eventuell wieder umziehen müssten." Nun steht aber erstmal das Duell mit dem KFC an, bei dem Starstürmer [person=525]Mohamadou Idrissou[/person] nach seiner gegen RWE abgesessenen Gelb-Rot-Sperre wieder mit dabei sein wird. Eine Sonderbewachung dürfte der Kameruner aber nicht bekommen: "Wir gucken auf uns, die Stärke des Gegners ist uns bekannt und diese versuchen wir zu egalisieren", erklärt Zilles.

Ob der Coach dann wieder von Beginn an auf Leistungsträger [person=5995]Patrick Dertwinkel[/person] zurückgreifen wird, wollte er aber zunächst noch offen lassen. Der 22-jährige Mittelfeldakteur, der bislang alle elf Ligaspiele bestritt und dabei auch dreimal als Torschütze auffiel, wurde im Pokalspiel beim VdS Nievenheim erst kurz vor Ende eingewechselt. "Das kann man auch unter Mannschaftsführung verstehen, dass man gerade in solchen Spielen wie in Nievenheim den anderen Jungs im Kader Spielzeit gibt. Und sie haben ihre Aufgaben gut erfüllt", zieht der Coach ein zufriedenes Fazit unter die Partie vom letzten Sonntag.

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