Mit Rot-Weiß Oberhausen hat der FC Remscheid das große Los gezogen. Die Partie gegen den Regionalligisten stellt den Landesligisten jedoch vor große organisatorische Schwierigkeiten.

NR-Pokal

Fehlendes Flutlicht bereitet Remscheid Sorgen

14. Oktober 2015, 19:39 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Mit Rot-Weiß Oberhausen hat der FC Remscheid das große Los gezogen. Die Partie gegen den Regionalligisten stellt den Landesligisten jedoch vor große organisatorische Schwierigkeiten.

Schließlich besitzt das Remscheider Röntgen-Stadion kein Flutlicht. Weil das Spiel jedoch unter der Woche ausgetragen werden muss, wird beim FCR nun über den Austragungsort diskutiert. "Wegen der Stadionproblematik hätten wir vielleicht besser Wuppertal gezogen", grinste Remscheids Medienbeauftragter Daniel Kramer im Anschluss an die Auslosung der dritten Runde. "Das wäre wohl das erste Mal in der Geschichte, dass wir das Heimrecht tauschen müssen. Aber wir werden das abklären."

[infobox-right]Damian Jamro, RWE: "Nach Uerdingen in der letzten Runde hat es uns dieses Mal nicht so hart erwischt. Wir gehen als haushoher Favorit in die Begegnung. Sterkrade-Nord wird uns alles abverlangen, aber die Rollen sind klar verteilt."

Oliver Guß, FC Kray: "Wir hatten keine Wünsche, auf wen wir treffen. Jetzt spielen wir halt gegen Hiesfeld. Mal gucken."

Frank Kontny, RWO: "Im Pokal müssen wir vor jedem Gegner Respekt haben. Dementsprechend werden wir uns genauso gut auf Remscheid vorbereiten, wie auf Baumberg und Duisburg. Beide Klubs haben sich gegen uns bereits gut aus der Affäre gezogen. Unter Thorsten Legat hat Remscheid zwei von drei Spielen gewonnen, er scheint mit seiner Art dort gut anzukommen."[/infobox]

RWO-Manager Frank Kontny hat daher bereits einen Spielortwechsel angeboten, sofern der FC Remscheid nicht in der Lage ist die Begegnung bei sich zu organisieren. Der Landesligist will dennoch erst einmal die Möglichkeiten abklären, das Spiel doch bei sich zu Hause auszutragen. Kramer: "Wir haben bereits vor drei Jahren gegen RWO abends im Pokal gespielt, damals hatten wir allerdings genug Zeit eine mobile Flutlichtanlage zu installieren. Von der Zeit und von den Kosten her, dürfte das dieses Mal ein wenig schwieriger werden."

Auch beim ETB gibt es Schwierigkeiten bezüglich der Terminierung des Spiels. Da der heimische Uhlenkrug am 31. Oktober wegen der Begegnung des FC Kray gegen Wattenscheid 09 belegt ist, müssen auch die Schwarz-Weißen in puncto Spielverlegung mit ihrem Gegner, dem SC Kapellen-Erft sprechen. Ein Heimrechttausch kommt für Manager Peter Schreiner allerdings nicht in Frage: "Das ist ein ganz starker Gegner, gegen den wir in der Meisterschaft verloren haben. Wir haben die Chance uns dafür zu rehabilitieren und wollen dafür eben auch den Heimvorteil nutzen."

Auf den würde nun eben auch der FC Remscheid gegen die hochfavorisierten Kleeblätter setzen. Zumal der Verein durch die Verpflichtung von Thorsten Legat als Trainer gerade erst bundesweit in den Schlagzeilen stand. Kramer: "Im Moment macht es echt Spaß im Verein, vor allem weil es auch sportlich wieder aufwärts geht. Wir waren in den letzten Jahren immer wieder mal der Pokalschreck, deswegen setzen wir auf unsere Minimalchance."

Autor:

Kommentieren