Der SC Hassel ist in der Westfalenliga weiterhin das Maß aller Dinge. Mit einer neuen Zielsetzung will Trainer Thomas Falkowski jedoch noch bis zum Winter warten.

SC Hassel

Oberliga-Aufstieg wird erst im Winter zum Thema

Hendrik Niebuhr
15. Oktober 2015, 10:17 Uhr
Foto: Tim Müller

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Der SC Hassel ist in der Westfalenliga weiterhin das Maß aller Dinge. Mit einer neuen Zielsetzung will Trainer Thomas Falkowski jedoch noch bis zum Winter warten.

"Wenn wir im Winter noch immer dort stehen, dann können wir uns nochmal unterhalten. Dann bin ich der Erste, der ein neues Ziel vorgibt", gibt sich der Trainer trotz bereits fünf Punkten Vorsprung noch vorsichtig.

Acht Siege fuhren die Gelsenkirchener zuletzt in Serie ein, den einzigen Punktverlust in dieser Spielzeit gab es beim 2:2 in Sinsen am ersten Spieltag. Am vergangenen Sonntag gab es einen klaren 5:1-Erfolg beim VfL Theesen. Mit 32 Toren stellt der SC deutlich die stärkste Offensive der Liga, auch die sieben Gegentore sind Ligabestwert - das Team dominiert in allen Kategorien.

Doch Falkowski geht nicht davon aus, dass seine Mannschaft weiter so durch die Westfalenliga spazieren wird: "Es wird auch Gegenwind geben. Deshalb müssen wir in jedem Spiel alles raushauen. Es ist ja noch nicht mal ein Drittel der Saison gespielt."

Dass der Sportclub im Sommer mit intelligenten Transfers eine richtig gute Mannschaft zusammengestellt hat, war allerdings auch dem Trainer von vornherein bewusst.[person=6300] Dawid Ginczek[/person], [person=6293]Kevin[/person] und [person=6294]Patrick Rudolph[/person], [person=4675]Dominik Milaszewski[/person], [person=7798]Aldin Hodzic[/person] und [person=14082]Marco Lukas[/person] spielen alle erst seit dieser Saison in Hassel und schlugen direkt ein. Mit sieben Treffern liegt Ginczeck, der wie die beiden Rudolphs von der DJK TuS Hordel kam, sogar an der Spitze der Torjägerliste.

Am kommenden Sonntag geht es für Hassel gegen den Tabellenelften SC Herford. Auf dem Papier mag das eine klare Sache sein, doch Falkowski sieht das ganz anders und ist von der Platzierung der Herforder überrascht: "Sie haben hervorragende Einzelspieler. Ich habe sie eigentlich in den Top Drei vor der Saison gesehen. Wir dürfen sie nicht am Tabellenbild festmachen. Das wird eine richtig harte Nuss", warnt er davor, den Gegner zu unterschätzen. Zumal der Trainer weiß, dass die Kontrahenten gegen seine Mannschaft besonders motiviert sind: "Jeder will uns die erste Niederlage zufügen."

Autor: Hendrik Niebuhr

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