Mit der Leistung beim 1:1-Remis gegen Eintracht Rheine bestätigte der FC Gütersloh seinen leichten Aufwärtstrend. Viel mehr hallte aber ein Rücktritt im Trainerteam nach.

FC Gütersloh

Ex-Profi ist zurückgetreten

Philipp Bülter
12. Oktober 2015, 09:08 Uhr
Foto: Ketzer

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Mit der Leistung beim 1:1-Remis gegen Eintracht Rheine bestätigte der FC Gütersloh seinen leichten Aufwärtstrend. Viel mehr hallte aber ein Rücktritt im Trainerteam nach.

Bereits im Vorlauf der Partie hatte sich nämlich Dirk van der Ven zu dem Schritt entschlossen, von seinem Posten als Co-Trainer des Oberligateams zurückzutreten. "Man muss Fußball malochen", erklärte der gebürtige Duisburger seinen Schritt gegenüber der "Glocke". Insbesondere im wöchentlichen Training hätte die Mannschaft seiner Auffassung nach nicht den notwendigen Enthusiasmus an den Tag gelegt.

Einst beim FC Yokohama

Seit dem 13. Oktober 2014 hatte der Ex-Profi, der als Spieler unter anderem für den FC Gütersloh, LR Ahlen, Arminia Bielefeld, Rot-Weiss Essen oder den FC Yokohama gespielt hatte, gemeinsam mit seinem Freund [person=27742]Heiko Bonan[/person] die Geschicke beim Oberligisten geleitet. Beinahe auf den Tag genau ein Jahr später gab van der Ven auf. Bonan bedauerte den Schritt des gebürtigen Duisburgers im Gespräch mit "Gütersloh TV": "Ich verliere zumindest im Fußball einen Freund. Wir haben eine sehr ähnliche Denkweise über Fußball und deshalb werde ich ihn extrem vermissen. Auch im Trainingsbetrieb wird dem einen oder anderen bald klar werden, dass da jemand weg ist, der eine geile Einstellung zum Fußball hat, dem man zuhören kann und der das vorlebt."

Nicht zum ersten Mal gerieten damit im Heidewald die professionelle Einstellung der beiden Ex-Profis Bonan und van der Ven und die teilweise offensichtlich zu lasche Einstellung einiger Spieler aneinander. Der Rücktritt van der Vens stellte nun den ersten Höhepunkt in diesem gärenden Konflikt dar. Der einzige Ausweg aus dieser unkomfortablen Situation ist wohl nur sportlicher Erfolg, den der FCG nun mehr denn je benötigt.

Autor: Philipp Bülter

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