Nach dem Ausscheiden des KFC Uerdingen aus dem Niederrheinpokal sprachen wir mit dem ehemaligen RWE-Keeper Daniel Schwabke.

KFC Uerdingen

"Haben uns ein bisschen verarschen lassen"

12. Oktober 2015, 09:07 Uhr
Foto: Frank Gröner

Foto: Frank Gröner

Nach dem Ausscheiden des KFC Uerdingen aus dem Niederrheinpokal sprachen wir mit dem ehemaligen RWE-Keeper Daniel Schwabke.

Daniel Schwabke, die Standards haben das Spiel entschieden. Sehen Sie das auch so?
Ja. Beim ersten Gegentor haben wir uns ein bisschen verarschen lassen, da waren wir ein bisschen zu naiv. Ich glaube nicht, dass die Ecke so gewollt war, da geht der Ball an Freund und Feind vorbei und am Ende steht da hinten einer blank. Darauf haben wir gut reagiert, aber natürlich darfst Du in so einem engen Spiel nicht zwei Standard-Tore gegen dich bekommen. Das bricht dir am Ende das Genick.

Wie bewerten Sie darüber hinaus die Leistung Ihrer Mannschaft?
Ich kann nur sagen: Wir haben einen super Fight geliefert, haben alles getan und uns dagegen gestemmt. Ich glaube, das zweite Gegentor hat uns einen kleinen Knacks gegeben und war entscheidend.

Wollten Sie gegen RWE besonders defensiv auftreten?
Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, so wie immer zu spielen. Wir sind eine Mannschaft, die versucht, vorne drauf zu gehen und den Gegner unter Druck zu setzen. Das war leider nicht der Fall diesmal, wir haben uns zu sehr reindrängen lassen, die ersten 15 Minuten etwas verschlafen und kassieren dann auch das Gegentor.

Philipp Zeiger hat sich nach dem Spiel Ihr Trikot geholt. Haben Sie noch Kontakt zu den alten Kollegen?
Die Verbindungen sind nach wie vor gut, da bin ich auch sehr froh drüber. Ich habe zweieinhalb gute Jahre in Essen gehabt. Natürlich mit Höhen und Tiefen. Aber von den Typen, die wir letztes Jahr in der Mannschaft hatten, war das einmalig, das muss man schon sagen.

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