Die SGS Essen hat zu Hause gegen 1899 Hoffenheim mit 1:2 verloren. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

SGS Essen - Hoffenheim

Die Stimmen zum Spiel

Nico Jung
11. Oktober 2015, 18:44 Uhr
Foto: Tillmann

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Die SGS Essen hat zu Hause gegen 1899 Hoffenheim mit 1:2 verloren. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Erschöpft und enttäuscht verließ SGS-Torjägerin Charline Hartmann nach Abpfiff das Spielfeld. Aus ihrer Sicht war das frühe Gegentor der Knackpunkt: „Wir kommen gut ins Spiel und haben Chancen, aber dann kassieren wir das Tor.“ Die gute Leistung der Kraichgauerinnen habe sie keinesfalls überrascht: „Wir wussten, dass Hoffenheim ebenfalls eine spielstarke Mannschaft ist.“ Auch nach dem Gegentor hätte es ihrer Meinung nach aber auch ganz anders laufen müssen: „Wir stellen uns doof an und fangen uns kurz vor der Pause das zweite Gegentor“, und kritisiert auch das Vorgehen in der zweiten Hälfte: „Wir haben es zu sehr mit der Brechstange versucht. Gegen die kopfballstarke Verteidigung von Hoffenheim ist das schwer.“ Dennoch will sie nach vorn schauen und sich sofort auf das Auswärtsspiel gegen Potsdam konzentrieren: „Auch die sind angeschossen.“

Ihr Trainer Markus Högner sah das ähnlich: „Wir haben es zu früh mit der Brechstange versucht.“ Hauptsächlich sei man aber am Defensivverhalten gescheitert: „In der ersten Halbzeit hatten wir keinen Zugriff und haben insgesamt Glück gehabt, dass das Spiel nicht früher entschieden ist. Es war ein verdienter Sieg. Jetzt wollen wir in Potsdam punkten.“

Folgerichtig war Jürgen Ehrmann, Trainner von 1899, zufrieden mit seinem Team: „Die erste Halbzeit war die beste unserer bisherigen Saison. Es wäre schade gewesen, wenn wir nach so einer Energieleistung mit nur einem Punkt nach Hause gefahren wären.“

Autor: Nico Jung

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