Die Spvgg. Erkenschwick hat gegen den SV Schermbeck mit 2:0 gewonnen. Der Aufsteiger blieb dabei unter seinen Möglichkeiten.

Erkenschwick

Oerterer und Batman schießen Schermbeck ab

Tobias Hinne-Schneider
10. Oktober 2015, 19:07 Uhr
Foto: Arthur

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Die Spvgg. Erkenschwick hat gegen den SV Schermbeck mit 2:0 gewonnen. Der Aufsteiger blieb dabei unter seinen Möglichkeiten.

[person=3902]Stefan Oerterer [/person] schoss bereits nach sieben Minuten den ersten Treffer, da wussten die Gäste noch nicht wie ihnen geschah. Zuvor tasteten sich beide Mannschaften ab, ohne wirklich gefährlich zu werden. Der Treffer spielte den Gastgebern in die Karten, denn die wollten Schermbeck den Ball aufzwingen, wie Co-Trainer Stephan Mroß anschließend erklärte. Der SV hatte zwar vermehrt den Ball, wusste allerdings nicht viel damit anzufangen. Stattdessen kam die Mannschaft von Magnus Niemöller immer wieder zu Konterchancen. So hätten Oerterer, der starke Arda Nebi oder Nils Eisen bereits frühzeitig das 2:0 erzielen müssen. Doch die Angreifer vergaben eine gute Torchance nach der anderen. Erst mit dem Pausenpfiff erlöste [person=3896]Deniz Batman [/person] seinen Trainer.
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In der zweiten Hälfte flachte die Partie zunehmend ab, Erkenschwick verlegte sich auf das Verteidigen des eigenen Tores, Schermbeck fiel in der Offensive nicht viel ein. SV-Trainer Christoph Schlebach konnte der Niederlage nichts positives abgewinnen: "Wir haben völlig verdient verloren, da gibt es keine zwei Meinungen. Vorne haben wir uns keine echten Torchancen herausgespielt." Der Aufsteiger ist gut in die Saison gestartet, kassierte aber nun seine zweite Niederlage in Folge. Ein ungewohntes Gefühl für die erfolgsverwöhnten SVler. "Wir wussten, dass es dazu kommen wird. In den letzten zweieinhalb Jahren haben wir nie zwei Mal hintereinander verloren. Aber es geht nur darum die Klasse zu halten, deswegen müssen wir schnell wieder in die Spur finden."

Niemöllers Co-Trainer Mroß, der seinen Chef auf der Pressekonferenz vertrat, verteilte das eine oder andere Sonderlob: "Die Jungs waren super auf den Gegner vorbereitet. Wir wussten um das starke Umschaltspiel von Schermbeck. Sie mögen es nicht so, wenn sie den Ball selber haben. Das haben wir eiskalt ausgenutzt. Arda Nebi hat ein klasse Spiel gemacht, er ist in der zweiten Halbzeit noch sehr weite Wege gegangen und hat sich in jeden Ball reingeworfen."

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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