Der Wuppertaler SV hatte im Niederrheinpokal die Aufgabe beim Landesliga-Spitzenreiter VfL Rhede vor der Brust.

Wuppertaler SV

Pokal-Spaziergang in Rhede

RS
10. Oktober 2015, 15:49 Uhr
Foto: Deutzmann

Foto: Deutzmann

Der Wuppertaler SV hatte im Niederrheinpokal die Aufgabe beim Landesliga-Spitzenreiter VfL Rhede vor der Brust.

Dabei musste er unter der Woche die Niederlage gegen Krefeld-Fischeln verdauen. Zudem musste WSV-Coach Stefan Vollmerhausen mit den Verletzten Danijel Gataric, Gaetano Manno und Ercan Aydogmus gleich drei absolute Leistungsträger ersetzen.

Doch das sollte sich in Rhede nicht bemerkbar machen, denn zu souverän trat der Favorit auf und gewann am Ende auch in der Höhe verdient mit 6:0. [person=15258]Patrick Nemec[/person] (2), [person=4059]Marvin Ellmann[/person], [person=25040]Julian Kray[/person], [person=15210]Enes Topal[/person] und [person=5030]Tim Manstein[/person] schossen die Bergischen mühelos ins Achtelfinale. Auch die Schiedsrichter-Ansetzung - Benedikt Langenberg pfiff den WSV bereits vor wenigen Tagen bei der Niederlage gegen Fischeln - war kein schlechtes Omen. Dementsprechend zufrieden war Vollmerhausen: "Wir hatten keine leichte Woche. Nach der Niederlage haben wir klare Worte gefunden, sind dabei aber sachlich geblieben. Wir wollten Druck machen und das ist uns gelungen. Auch wenn das 6:0 ein gutes Ergebnis ist, kann ich mit der Chancenverwertung noch nicht zufrieden sein. Wir hatten uns das hier schwieriger vorgestellt."

Was an der eigenen Leistung lag, aber auch daran, dass Rhede nicht an die bisher gezeigten Vorstellungen anknüpfen konnte. Daher musste Rhedes Trainer Javier Garcia Dinis eingestehen: "„Glückwunsch an den WSV für einen Sieg, der auch in dieser Höhe in Ordnung geht. Nach unserem guten Saisonstart gab es gewisse Hoffnungen. Umso enttäuschter bin ich, dass wir nicht dagegen halten konnten. Wir haben am Ende sogar Glück gehabt, dass wir hier nicht zweistellig verloren haben."

Autor: RS

Mehr zum Thema

Kommentieren