Nur fünf Punkte holte der Herner EV aus den ersten vier Spielen in der Oberliga Nord. Zu wenig, um die durchaus ambitionierten Ansprüche zu erfüllen.

Herner EV

Mit sechs Punkten gegen das Stimmungstief?

08. Oktober 2015, 15:01 Uhr
Foto: Roy Gilbert

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Nur fünf Punkte holte der Herner EV aus den ersten vier Spielen in der Oberliga Nord. Zu wenig, um die durchaus ambitionierten Ansprüche zu erfüllen.

Vor allem das hauseigene Überzahlspiel läuft überhaupt noch nicht wie gewünscht. Im Sonntagsheimspiel gegen den vorher punktlosen Außenseiter Harzer Falken Braunlage trieben die Gysenberger ihre Fans regelrecht zur Verzweiflung, als sie gleich zweimal ein jeweils fünfminütiges Überzahlspiel nicht nutzen konnten. Immerhin netzte Stephan Kreuzmann in der Verlängerung (in Überzahl!) zum 5:4 ein und vermied somit die erste kleine Blamage der noch jungen Saison. Stark präsentierte sich auch der mit vielen Vorschusslorbeeren von den Moskitos Essen nach Herne gewechselte Aaron McLeod, der an allen fünf Treffern direkt beteiligt war. Klar ist aber auch: Der zwölfte Tabellenplatz soll und muss schnellstmöglich verlassen werden, schließlich wollen alle Beteiligten ab Mitte März wieder Playoff-Eishockey in der Gysenberghalle sehen.

Vielleicht trifft es sich da gut, dass nun erneut zwei Partien gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel anstehen. Freitag wird der HEV beim Tabellen-13. Hamburger SV antreten, Sonntag gastieren die Preussen Berlin (aktuell 15.) zur etwas ungewohnten Bullyzeit um 16.30 Uhr in der Gysenberghalle. Zurückhaltung ist nach dem sehr durchwachsenen Saisonstart aber vorerst angesagt: „Die bisherigen zwei Wochen zeigen, dass in der Liga jeder jeden schlagen kann. Auch deshalb nehmen wir weit davon Abstand, hier von zwei Pflichtsiegen zu reden. Mit unseren Problemen im Abschluss machen wir zudem unsere Gegner aktuell ein Stück weit stark“, weiß HEV-Pressesprecher Jesper Dahl-Jörgensen.

Für den zweiten Kontingentspieler neben McLeod, Jakub Rumpel, könnte es dann wieder zurück auf das Eis gehen. Nach einer heftigen Trainingsverletzung musste der Slowake am vergangenen Wochenende pausieren. In dieser Woche stand der Stürmer aber wieder mit einem Vollvisier auf dem Eis.

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